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Jan
05

Ein Jahr mit Höhen und Tiefen ist vorbei und natürlich möchte ich euch noch einmal an den Highlights aber auch meinem ersten “wenn man so will” Rückschlag meines sportlichen Werdegangs, aus meiner Sicht teilhaben lassen.

Zunächst einmal möchte ich mich an dieser Stelle bei meinen Sponsoren Erdinger Alkoholfrei und der Fa. Asics recht herzlich bedanken. Erdinger hat mich vergangenes Jahr materiell unterstützt und bei den Frontrunnern hab ich mich von Anfang an wohl gefühlt. Professionelle Betreuung erhielten wir von Carsten Eich und Sonja Oberem. Außerdem kam immer mal wieder ein Päckchen mit den neuesten Klamotten oder Schuhen aus dem Hause Asics. Zuletzt kam kurz vor Weihnachten der neue Asics Exel 33 :-) .

Die virtuelle Heimat aller Asics Frontrunner findet man bei den Netzathleten und mittlerweile habe ich auch schon etliche Mitstreiter/innen bei diversen Veranstaltungen persönlich kennen gelernt. Macht riesig Spaß und motiviert ungemein. Voller Stolz darf ich euch berichten dass ich auch in 2012 wieder zur Gemeinschaft der Frontrunner gehöre.

 Mein erstes Highlight 2011 war im April der 25km Osterlauf in Rodgau. Neue Bestzeit von 1:35:33 bedeuteten Platz 5 gesamt und 3er in der AK. Damit belegte ich Platz 2 in der Bestenliste vom Bayrischen Untermain.

Die erste Penalty meiner Karriere kassierte ich  bei den Deutschen Meisterschaften im Duathlon in Oberursel. Da ein Kampfrichter der Ansicht war ich wäre im Anstieg zu nahe an meinem Vorausfahrer gewesen verbrachte ich zwei Minuten in der Box. Den will ich hier aber wirklich nicht schlecht machen. Kampfrichter sind wichtig und haben wirklich einen bisweilen leidigen Job zu erledigen.

Beim Hypolauf in Aschaffenburg lief ich so langsam wie noch nie dort. Das hatte gleich zwei Gründe. Zum Einen begleitete ich Flecko von Radio Primavera da er mich als Personal Coach für seinen ersten Triathlon (hat er in Rodgau dann auch erfolgreich absolviert) engagiert hatte, zum Anderen wollte ich zwei Tage später in Hamburg ne neue Bestzeit im Marathon laufen. Was mir auch gelang. Mit 02:40:15 und meinen beiden Mitstreitern Jogi Reising und Uwe Reinke konnten wir immerhin den dritten Platz in der M40 erlaufen.Außerdem konnte ich mich damit auf Platz 6 der alltime Bilanz vom Bayrischen Untermain hocharbeiten.

Meine bestrittenen Triathlons in 2011 würde ich mal mit “durchwachsen” oder auch “mit Steigerungspotential” bezeichnen. In Darmstadt uns Bruchköbel war ich in der Liga aktiv und wenn auch nicht ich maßgeblich war haben wir doch den Aufstieg in die 2 Hessenliga souverän mit Platz 2 erreicht. Meine Mitteldistanz absolvierte ich in Kulmbach und dann sollte wieder einmal ein grandioser Ironman in Frankfurt folgen. Bekanntlich kam es anders und ich hatte dann tatsächlich mehr oder weniger daran zu kauen. Folgen werde hoffentlich keine zurück bleiben (laut Fr. Dr. Leutz  reagiert mein Körper bei Kältereiz und hoher Belastung mit Asthma) und zumindest mental bin ich wieder voll auf der Höhe.

Zur Verarbeitung meiner Niederlage hat sicher auch beigetragen dass zum Jahresabschluss noch mal zwei Marathons meine Saison versöhnlich abgeschlossen haben. Nach dem Frontrunnerabschluss beim Frankfurt Marathon folgte eine Woche später noch der New York Marathon. Nich miteinander vergleichbar aber jede für sich eine klasse Veranstaltung.

Nach New York hab ich mir s erst mal gut gehen lassen (wie man sieht) und jetzt gilts erst mal wieder ein vernünftiges Trainingsgewicht zu erreichen.

Alles in allem war es ein tolles Jahr und ich bin nach wie vor mit Spaß dabei und voller Elan. Neue Ziele sind bereits gesteckt und wenn mal was nicht so hinhaut wie geplant dann is es eben so.

Kleine Vorschau für 2012:

22.04. Bonn Marathon

20.05. Knast Marathon

10.06 Ingolstadt Mitteldistanz

dann noch 2 oder 3 Ligastarts und vielleicht noch ein lockeres Läufchen über die Bersch

Außerdem natürlich noch den ein oder anderen Start mit den Frontrunnern, dazu ein andermal mehr.

Und immer dran denken: Das Leben ist kein Bambini Lauf…in diesem Sinne

Nov
08


Wenn 47000 Menschen, alle nur einem Ziel entgegen laufen, sollte man meinen das kann nur in einem kollektiven Kollaps enden. Zumal dieses Spektakel auch noch in New York statt findet. Aber weit gefehlt. Mit einer sehr professionellen Organisation sollten alle Marathonis auch ihr Ziel erreichen.
Mit einer Unmenge von Bussen wurden ab 6:00 Uhr Läufer aus aller Herren Länder zum Startareal verbracht. Dort angekommen gehts in die farblich getrennten Startgruppen. Gestartet wird dann in drei “Waves” alle im Abstand von 30 Min. Kurz vorm Start ertönt – natürlich – die amerikanische Nationalhymne und mit einem Kanonenschlag erfolgt der Startschuss. Die Sonne lacht vom Himmel fast kein Wind und ca. 14°C sind perfekte Bedingungen und als dann auch noch  “the voice – himself” Frank Sinatra New York, New York intoniert, gibts kein Halten mehr. Tausende von Läufern gehen singend und wer sich darauf einlässt, mit Gänsehaut auf die ersten Meter der bevorstehenden 42195. Zu unserer “Sonntagsausflugstruppe”, die unter den Fahnen von Erdinger alkoholfrei Farbe bekennt, hat sich überraschenderweise auch noch ein Promi geschlichen. RTL Ancorman Peter Klöppel  läuft in NY seinen dritten Marathon und hat sich entschlossen zusammen mit den Erdingern zu laufen. Kurz vorm Start durfte er sich allerdings erst mal als Fotograf verdienen und die komplette Erdinger Truppe ablichten. Obligatorisch stand er dann natürlich jedem der das wollte als “Motiv” für die Urlaubsbilder zur Seite.
Und dann gings los. In Staten Island auf der Verrazano-Narrows-Brücke gestartet, gings durch Brooklyn, Queens, Die Bronx um zu guter Letzt in Manhatten im Central Park das Ziel zu erreichen. Auf dem Weg dorthin erlebt man als Teilnehmer ein Event wie man es sich nur schwer vorstellen kann. Bei heimischen Marathons in Deutschland freut man sich ja schon wenn auf den letzten paar Kilometern Zuschauer einem zujubeln. In New York fängt das ca. bei Meile 2 an (gleich nach der ..Bridge) und hört erst wieder nach dem Zieleinlauf auf. OK auf den ersten 25 Kilometern stehen die “Supporter” lediglich in einer Reihe, spätestens ab dem Überqueren der Queensboro Bridge sind es dann aber locker 3er – 4 er Reihen die in einem wahnsinnigen Gejubel einen jeden Marathoni frenetisch anfeuern. Wenn man dann noch am Rand läuft und Hände abklatscht folgt einmal mehr Gänsehaut auf Gänsehaut. Unzählige Musikgruppen, von Rock  bis Gospel , heben noch mal die Stimmung, kurzum wer hier nicht mit einem Grinsen durch die Strassen läuft macht irgendwas falsch. Bedingt durch die Massen an Läufern kann man natürlich nicht unbedingt das Tempo gehen wozu man bei einem europäischen Marathon in der Lage wäre, aber hey wer will das hier schon. Noch dazu ist die Topografie nich unbedingt “Bestzeiten” geeignet.
Wer also mal einen Marathon “erleben” will der muss nach New York. Ganz sicher wird dieser Marathon unvergesslich bleiben und nur die besten Erinnerungen ins Gedächtniss rufen.
I wanna be a part of it…..

Nov
01

Na also, das hat mal so richtig Spaß gemacht. Zusammen mit Maui war der erste meiner beiden Marathons ein voller Erfolg. Mit mir als Tempomacher wollte er unter 3:15 laufen. Daß am Ende 3:09:51 auf der Uhr standen haben wir beide vorher wohl nicht wirklich geglaubt. Glückwunsch noch mal an Maui. Die Endbeschleunigung hat sich bezahlt gemacht…Außerdem sportlichen Highlight mit Maui stellte der Frankfurt Marathon das Abschlussevent der Frontrunnerserie 2011 dar. Am Samstag trafen sich ca. 40 Frontrunner am ASICS Stand um ihre Startunterlagen in Empfang zu nehmen. Die meisten von uns trafen sich hier zum ersten Mal “Live und in Farbe”. Bisher kannten wir uns hautsächlich nur via Netzathleten Homepage. Und alle anderen Frontler die ich dort kennen lernte sind wirklich sehr nett und entspannt. Um 19:00 Uhr waren wir alle im Mövenpick Hotel zum Essen eingeladen. Nach kurzer Ansprache durch den Marketing Leiter von Asics und Carsten unserem Betreuer gings ans Buffet. Blöd wenn man tags drauf nen Marathon laufen darf…So langsam bildet sich unter uns so was wie ne echte Gemeinschaft und alle waren sich einig daß das nächste Jahr ruhig so weitergehen kann.

Körperlich habe ich die 42,2 km auch schon wieder verdaut. OK mit nem Durchschnittspuls von 136 sollte mir der Wettkampf nich alzu sehr weh getan haben. Die Details findet ihr <a href="http://connect.garmin.com:80/activity/embed/125379923“>hier. Gestern bin ich locker im 5er Schnitt 13 km gelaufen, heute mit Claudi noch mal das Wetter auf dem Rad ausgenutzt und locker 60 km gekurbelt und vorhin bin ich dann noch mal mit der TSG 12 km gelaufen. Meinen Beinen gehts bestens und ich freue mich jetzt auf ein tolles Wochenende mit Vicky und nem ganzen Haufen Erdinger Teammitglieder in New York.

Das Wetter sollte auch mitspielen. Zumindest meldet der Wetterdienst ca. 10 – 12 °C und trocken. Da sich mir nicht wirklich ein Sinn aufdrängt unter 3 Stunden zu Laufen werde ich wohl locker durch NYC traben und unterwegs ein paar Bilder machen die man sonst wohl nicht so leicht machen kann. Immerhin komme ich schon ein wenig rum. Wens interressiert hier mal der Kurs.

Keep on running…..Manni

Okt
28

Auch die letzten Tage der direkten Vorbereitung auf mein Marathon-Double liefen sehr problemlos. Mein Gewicht ist wieder auf einem Marathontauglichen Niveau ( 65,5 kg), die Knochen haben auch aufgehört zu jammern und das Wetter ist uns auch wohl gesonnen. Rundum alles Bestens, ich freu mich mächtig auf die nächsten beiden Wochenenden.

So sah übrigens das typische Frühstück während der letzten Wochen aus:

Immer mit dabei Ingwer, Leinöl, Chili, Wallnüsse und Obst. In der Schüssel war jetzt Buttermilch mit Leinsamen und Weizenkleie. Natürlich tuts auch Joghurt oder Quark. Noch ein wenig Eiweißpulver unn ferdisch…

So dann hier mal der Marschplan für Frankfurt und New York. In Ffm laufe ich mit Maui und zwar nach wie vor mit dem Ziel unter 3:15. Wir werden uns definitv bis km 30 an die Marschtabelle halten. Sollte Maui dann noch einen schnellen Zehner draufpacken wollen bin ich natürlich dabei, we will see….

Aus jetziger Sicht plane ich in New York unter 3 Stunden zu laufen. Dass das nicht so ganz einfach werden wird habe ich mittlerweile schon recherchiert. Sollte das alles zu umständlich werden, dann ändere ich meinen Plan und mach einen Sigh Seeing Marathon. So voll auf Touri mit Kamara und Bilder machen unterwegs :-)

Wie auch immer, Spaß haben werde ich bei beiden Läufchen

Hang Loose

 

Okt
21

Der unbestittene Höhepunkt meines sportlichen Jahres 2011 steht nun kurz bevor. In den letzten Wochen habe ich es einmal mehr geschafft, meinen Körper in die dafür erforderliche Form zu bringen. War allerdings ein hartes Stück Arbeit. Mittlerweile macht das Training wieder so viel Spaß wie zu Beginn des Jahres. Hier ein paar Fakten zu meinem Trainingsstand:

Gelaufene km in KW 40 (nach Halbmarathon AB): 95; Kerneinheiten: 4 x 2000 (7:30) 35 km mit 11 EB (4:30)

Gelaufene km in KW 41: 126; Kerneinheiten: Tempodauerlauf 12 km; 35 km mit 15 km EB (4:35)

Diese Woche werdens auch noch mal 120 km mit dem Abschluss am Sonntag beim Hexenlauf in Rodgau. Keine Ahnung was dabei raus kommt. Vermutlich wird ne 38er Zeit rausspringen.

Gesundheitlich bin ich auch wieder “fast” beschwerdefrei. Medikamente brauch ich nicht und auch die ein oder andere Einheit bei nasskalten Wetter hat meine Lunge problemlos mitgemacht. Natürlich habe ich mein Ernährungsverhalten auch wieder zielgerichtet angepasst. Asketische Lebensweise und die tägliche Ration an  hatte einen nicht unerheblichen Anteil daran meinem Wettkampfgewicht weiter entgegenzugehen. Als alter Statistker führe ich schon seit längerem ein sportliches Tagebuch in dem ich auch via EXEL mein tägliche Gewicht dokumentiere. Ich oute mich jetzt hier mal als “Formwandler”, aber seht selbst:

Wie ihr seht bin ich wieder auf dem besten Weg…Natürlich werde ich im Rest des Jahres nicht mehr an meinen Leistungsstand zum Erreichen neuer Bestzeiten herankommen, will ich aber auch gar nicht. Das Jahr war (zwar anders als erwartet) aufregend genug, jetzt will ich einfach wieder in Form kommen und die beiden ausstehenden Marathons geniessen. Ja, für alle die es noch nicht mitbekommen haben: Am 30.10.2011 laufe ich beim 30 jährigen Jubiläum in Frankfurt mit. Dort verdiene ich mich als Tempomacher für Maui. Zusammen wollen wir unter 3:15 einlaufen und so wie er drauf ist schaffen wir das locker. Sollte er allerdings zum Ende hin schwächeln muss ich wohl die Peitsche auspacken ;-) . Außerdem stellt der Frankfurtmarathon den Jahresabschluss für uns Frontrunner dar. Ich freu mich schon mächtig auf unser gemeinsames Treffen und endlich mal ein paar andere Frontrunner persönlich kennenzulernen.

Der krönende Abschluss bildet dann sicher eine Woche später mein Start beim New York Marathon. Kein Ahnung wie ich Frankfurt bis dahin verdaut habe, aber eigentlich bin ich Guter Dinge dort nochmals flott Laufen zu können. Wenn alles passt so um die 3 Stunden, schließlich will ich den Lauf genießen…

Da ich die New York Reise von Erdinger Alkoholfrei gewonnen hatte habe ich mich kurzerhand letzte Woche entschlossen den Marathon zum Anlass zu nehmen um eine Spendenaktion zu starten. Alle Infos dazu findet ihr hier.

Soviel mal für den Moment, I want to be a part of it…..

Sep
29

Nach längerer Abstinenz (also rein Artikeltechnisch:-)) will ich ab sofort wieder regelmäßig über mein sportliches Wohlergehen berichten.

Nachdem ich mit meiner Familie in Berlin  im Urlaub war und auch die Kleinostheimer Kerb gerade so überlebt hatte, wollte ich Anfang September wieder ins Training einsteigen. Allerdings machte mir da mein Allgemeinbefinden einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Jede noch so kleine Laufeinheit fiel mir unendlich schwer und bei so manchem Training wäre ich am Liebsten vom Laufen ins gehen übergegangen. Ich kam mir vor wie zum Beginn meiner sportlichen Laufbahn… Nachdem ich meiner Frau Vicky meine Problem schilderte machte sie kurzerhand einen Termin für mich in ihrer Praxis (Fr. Dr. Leuz; Dr. Kock). Da nach zwei Wochen Training immer noch keine Besserung da war macht ich mich schon aufs Schlimmste gefasst.

Nach dem Lungenfunktionstest wurde ich also aufs Rad gesetzt und meine Atemgase mittels Maske und die Blutgase mittels Piks ins Ohr gemessen. Bei 300 Watt musste ich aussteigen, alledings attestierte mir Fr. Dr. Leuz einen ausgezeichneten Fittnesslevel (angeblich sehr nahe an den Werten eines Hochleistungssportlers). Nach Abschluss aller Untersuchungen wurde dann doch noch eine Kleinigkeit, die wohl für meine Probleme verantwortlich war, ermittelt. Unter betimmten Umständen (11°C Regen und Wind war solch ein Umstand) reagiert mein Körper wohl, und es ereilt mich ein sog. Belastungsasthma. Wäre aber nicht so schlimm. Nach der entsprechenden Medikation sollte das in den Griff zu kriegen sein.

Das war vor zwei Wochen. Mittlerweile habe ich das Medikament wieder abgesetzt und so langsam läuft auch das Training wieder richtig gut. Am Samstag bin ich immerhin schon wieder 30 km gelaufen (4:52/km) und gestern gönnte ich mir das erste Intervalltraining seit fast 3 Monaten. 6 x 1000 alle so kanpp unter 3:40 stimmten mich mehr als froh.

Auch ins Schwimmtraining bin ich wieder eingestiegen. Leider gelang es mir nicht meinen mittlerweile erworbenen Bauch so weit einzuziehen dass er niemandem aufgefallen wäre, allerdings trauten sich die Jungs und Mädels der ersten Mannschaft der Schwimmer nicht mich allzu sehr öffentlich zu denunzieren. Anders als so manch  junger Freund aus dem Trialager der eigenen Reihen…Immerhin scheint so eine “Der weiße Wal”-Form der Grundschnelligkeit nicht allzu sehr abträglich zu sein. 1:24 auf dem ersten von geplanten 6 x 100 gehen für mich völlig in Ordnung…

Am Sonntag steht der Aschaffenburger Halbmarathon an. Dort werde ich entspannt loslaufen und am Ende mal sehen wo ich raus komme. Unter 1:30 will ich aber bleiben. In vier Wochen laufe ich dann in Frankfurt den Marathon als letztes Training vor dem New York Marathon der dann eine Woche später folgt. Beide Wettkämpfe nehme ich zeitlich gesehen nicht allzu ernst. In Frankfurt werde ich für ein paar Freunde aus dem TSG als Hase fungieren (Zielzeit 3:20) und in New York will ich einfach nur das Event genießen. Bei welchem Tempo mir das am Besten gelingt vermag ich jetzt aber noch nich zu sagen.

Hang Loose Manni

 

Aug
05

Das ham se auch gesungen letztes Wochenende in München. Da war ich mit Vicky im Olympiastadion beim Take That Konzert. Ja ja ich weiß wie viel hat sie mir dafür bezahlt dass ich da mitgefahren bin…:-)

Allerdings war ich positiv überrascht von der doch gewaltigen Show der “alten” Herren. Und als Robbi himself die Hosen runter ließ und den 68000 seinen nackten Hintern auf der Großleinwand präsentierte war ich doch froh dass mein Maß Bier im Plastikbecher und nicht im Glaskrug war. Den hätts glatt zerborsten bei dein hysterischen Ausbrüchen weiblicher Fans…

Im Hofbräuhaus genoss ich dann natürlich mein Bier im amtlichen Krug….

 

Mein DNF von Frankfurt hab ich längst verdaut und so kurz vor Regensburg bin ich schon wieder voller Spannung was meine Freunde dort so reissen. Laufen war ich auch schon wieder also alles gut. Die nächsten Ziele sind auch schon anvisiert.

Ich gönne mir nun noch den August mit Training nur nach Lust und Laune. Diverse Konzerte und Festivals wollen besucht werden. Es gilt sich um die aktuellen Neuerscheinungen musikalischer Art zu kümmern. Mein aktuelles Lieblingsalbum (neben den Foo Fighters) ist von Jupiter Jones. Guckt ihr hier: http://jupiter-jones.de/jj2011/videos

Soviel mal vom Urlauber

Hang loose

Manni

Jul
24

So nüchtern ging mein heutiges Rennen aus.

Die gute Nachricht: Mir gehts wieder gut. Allerdings war das heute alles Andere als lustig. Aber der Reihe nach. Am See angekommen waren wir alle noch frohen Mutes. Trocken und kaum Wolken am Himmel. Schwimmen lief dann so o la la, aber egal. Da Regen gemeldet war hatte ich mir gestern noch schnell eine Windstopperweste und Handschuhe gekauft. Inklusive Armlingen gings dann alo auf die Radstrecke. Bereits nach wenigen Kilometern gings dann los. Regen satt und kalt. Immerhin hatten wir zunächst noch Rückenwind. Bedeutete aber auch dass der dann ab Bad Nauheim von vorne kam. Bereits bei km 50 war ich so kalt und durchnässt dass ich Mühe hatte mein Rad auf Kurs zu halten. Ich zitterte am ganzen Körper und die Zähne klapperten dass mir um meine Blomben bange wurde. Das ging so ca. 2 Stunden. Erst dann ließ der Regen nach aber da wars um mich schon geschehen.

Der Wind tat sein Übriges und gegen Ende des Radelns war meine letzte Hoffnung dass es beimLaufen dann besser geht. Ging es nicht. Die “Nähmaschine” hatte leider einen Totalschaden. Der war zwar nicht muskulär und auch nicht mental sondern Bronchial bedingt. Soll heißen ich bekam keine Luft. Sobald ich insLaufen überging und mein Sauerstoffbedarf stieg ereilte mich eine akute Atemnot inklusive kompletter Übersäuerung meier Muskulatur.

Bei km 9 war dann Schluss. Zum Wohle meiner Gesundheit traf ich die wohl härteste Entscheidung meiner bisherigen Ironmanlaufbahn. Die Zeit wäre mir völlig wurscht gewesen. Nur wollte ich unbedingt ankommen. Ständig geisterte mir der Spruch im Hirn rum DNF is not an Option der überall zu lesen war. Für mich war dass dann allerdings sehr wohl die letzte Option. Bei km 8 stand ich heulend an der Laufstrecke und entschied mich für meine Gesundheit.

Schließlich will ich noch so manchen Ironman bestreiten und nach Kona würd ich auch noch mal gerne. 2013 gibts den nächsten Versuch!

Vicky war auch mehr als froh über meine Entscheidung und hätte mich wahrscheinlich auch gar nicht mehr weiterlaufen lassen. Jetzt freuen wir uns beide dass wir die bereits gewechselten 650 US $ in New York auf den Kobb hauen können.

So nun seid ihr mal im Bilde, ich gönne mir jetzt ne Pizza und ein Glas Rotwein.

Hang loose

Manni

Jul
20

Unaufhaltsam rückt der Sonntag näher. Und so langsam steigt trotz aller widrigen Umstände die Zuversicht am Sonntag einen raus zu lassen. Soll heißen ich verdränge nun einfach alle negativen Empfindungen und freu mich auf den Wettkampf. Endlich mal ein “echter” Ironman. Bei schön Wetter kann ja jeder sporteln und schließlich ist so ne Langdistanz ja kein Kindergeburtstag…

Die letzten Tage wurde der eisenhart trainierte Hochleistungskörper nach und nach wieder auf Betriebstemperatur gebracht, heute gehts noch mal für 2 Stunden auf die Rolle und ab dann gibts Kohlehydrate satt. Heute Abend ein Kartoffel/Zuchini Auflauf mit einem Hähnchenbrustfilet und Gurkensalat. Was ein Fest :-)

Für die Statistiker unter euch hier mal meine geammelten Traingseinheiten in der Vorbereitung:

Schwimmen: 238 km – 93 Stunden

Rad: 4821 km  – 173 Stunden

Lauf: 2589 km – 203 Stunden

Zusammen mit Stabi ergibt sich ein Aufwand von 13,8 Stunden pro Woche im Schnitt, da is noch Luft nach oben…..

Die letzten Tage gehören jetzt voll und ganz der mentalen Endphase. Fokussieren aufs Wesentliche und Aufbau der nötigen Spannung. Dazu gehören natürlich auch das Abholen der Startunterlagen, Wettkamfbesprechung und am Samstag dann die Radabgabe am sonnigen ;-)  Langener Waldsee.

Anbei noch ein paar Infos zu meinem geplanten Wettkampfverlauf. Zeitplan_IM_2011_Manni Die 09:30 habe ich nach wie vor fest im Visier

Rocknroll

Manni

 

Jul
15

Na hoffentlich zeigt sich das dann auch am 24`ten. Fühlen tu ich mich grad nicht so. Aber so ist das halt wenn man auf einmal völlig “sportfrei” seine Zeit verbringt. Man denkt viel zu viel nach und selbst das Treppensteigen erscheint einem viel schwerer als gewöhnlich. Außerdem bin ich permanent müde und weiß gar nicht von was.

Nach drei Ruhetagen bin ich daher wirklich froh heute mal wieder den Puls in ein bisschen kizzeln zu dürfen. Beim Rotary Lauf rund um den Mainparksee werde ich mal wieder einen Reiz setzen und versuchen meine Muskeln aus ihrem Taperschlaf zu erwecken.

Morgen gehts dann noch mal für 80 – 100 km aufs Rad und geschwommen wird am WE natürlich auch noch mal. Die kommende Woche gilts dann die nötige Spannung aufzubauen und täglich dem Sonnengott ein Tänzchen darzubieten. Die derzeitigen Aussichten stimmen mich alles Andere als fröhlich. Na ja in einer Woche kann das ja alles noch werden. Und für die Wassetemperatur des Langener Waldsees (derzeit 23°C) darfs ruhig mal ein wenig kühler sein. Dann aber hoffentlich nur bis Freitag. Ab Samstag hätte ich gern mind. 25°C und strahlenden Sonnenschein…..We will see

 

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