immer in Bewegung bleiben

2 Wochen Trainingslager auf Fuerteventura


Der Grundstein ist gelegt. Nach zwei sehr hochwertigen Wochen Training kann ich nur einmal mehr von den grandiosen Bedingungen fürs Training zu Wasser, zu Fuß oder zu Rad im Las Playitas auf Fuerteventura schwärmen. Aber der Reihe nach…

Tag 8: 45 Min Stabi bei Julia

Den Ruhetag zu Beginn der Woche 2 genoss ich beim Sonnen am Pool und dem Lesen meiner Urlaubslektüre (Die Pfeiler der Macht – Ken Follet). Außer einem Sonnenbrand auf meinem Charakterschädel (nur etwas zu spät die Kappe geholt) überstand ich den Tag beschwerdefrei. Am Abend wurden die neu eingetroffenen Gäste begrüßt und nach der obligatorischen Vorstellungsrunde wurde kurzerhand Volker M.(ab demnächst neuer TSG`ler) verpflichtet Mauis Job als allabendlicher Sportsbarbegleiter zu übernehmen.

Tag 9:  12 km L; 4,6 km S; 73 km R – 1000 HM; 25 Min Dehnen

Das übliche Einrollen nach dem Ruhetag diesmal wieder mit Gruppe 2. Immerhin hatten wir nach der Tour einen 25er Schnitt. Das Schwimmen teilte sich in zwei Einheiten. Am Morgen viel Technik bei Steffi (2,6 km) und nach dem Lauf noch mal 2 km lockeres Ausschwimmen.

Tag 10: 13 km L; 79 km R – 1150 HM; 1,5 km S

Eigentlich sollte ich heute wieder die Cappos fahren und Thomas wollte an seinem letzten Tag die Gruppe 2 noch mal hetzen doch schon beim Aufstehen hatte Thomas leichte Brechattacken…Unser lockerer Lauf vorm Frühstück verschaffte ihm leider auch keine Besserung und so ließ er Frühstück und Radausfahrt ausfallen. Kurzerhand übernahm ich seine geplante Tour und wir hatten einmal mehr Sonne Wind und traumhafte Anstiege die uns den Tag versüßtenJ

Tag 11: 13 km L; 85 km R – 1350 HM; 2 km S; 35 Min Stabi/Dehnen

Beim Nüchternlauf mit Marco liefen wir die gleiche Strecke die ich tags zuvor mit Thomas lief. Nur waren wir heute ca.13 Minuten schneller….Für die Radausfahrt war wie in der Vorwoche „Kraft am Berg“ geplant. Bei dieser Einheit fuhren alle Gruppen mit ihren jeweiligen Guides ca. 26 km bis nach Pajara. Von dort ging es ca. 6 km stetig bergan um an einem wunderbaren Aussichtspunkt zu enden. Da die Neigung nicht sehr steil ist war dieses Stück auch für alle Anfänger zu bewältigen. Je nach Ambitionen durfte dort jeder in seinem Tempo so oft hoch und wieder runter wie er wollte (2 – 5 mal) Am verabredeten Treffpunkt (Kaffee in Pajara) ging dann die Karawane um 14:00 Uhr zurück ins Hotel.

Tag 12: nix, also gar nix….

Man lernt auch die Ruhetage zu lieben J

Tag 13: 2,1 km S; 154 km R – 1700 HM; 1 km S

Heute stand die letzte lange Ausfahrt auf dem Plan. Da ich bisher noch nicht das Vergnügen hatte bis nach Corralejo zu fahren, durfte ich heute die Königsetappe begleiten. Die schnellen Jungs um Marco und meine Bande gesellten sich zu einer Gruppe um bei Bedarf im Verlauf der Tour die Upperclass nach vorne wegbrechen zu lassen. War dann aber gar nicht nötig. Heute war auch das erste Mal, na sagen wir mal für Fuerteverhältnisse, nicht ganz so dolles Wetter. Erstmals mit Armlingen und Windjacke gerüstet mussten wir auf den ersten 40 km sogar leichten Regen über uns ergehen lassen. Der reichte zwar nicht um uns nass zu machen, nötigte allerdings schon nach einer Stunde einen ersten Mitstreiter zur Umkehr. Als wir schließlich in Corallejo ankamen war aber alles wieder ok. Die Sonne befahl das Ablegen jeglicher Kälteschutzvorkehrungen und die anschließende Heimfahrt mit ordentlich Rückenwind durch weißen Wüstensand rechts und links der Straße entlohnte für jegliche Unangenehmlichkeit. Und der Tacho zeigt am Ende gar 27,4 km/h im Schnitt.

Tag 14: 2,5 S; 82 km R – 800 HM; 17 km L

Wer heute nicht seine Knochen spürte hatte definitiv etwas falsch gemacht. Ruhiges Ausrollen mit gemeinschaftlicher Einkehr im Lava Java Fuerteventuras stand auf dem Programm. Nachdem wir von dort gestärkt zurück waren galt es einen letzten „ruhigen“ Lauf zu genießen. Seltsamerweise wollte sich niemand Marco und mir anschließen obwohl wir doch versprachen verhalten zu laufen…

Na und da wir jetzt niemanden hatten der uns hätte einbremsen können wurde das Tempo im Verlauf der 17 km dann doch immer flotter. Am Ende waren wir nach 1:15 zwar leicht angeschlagen aber sehr erheitert über uns selbst heile im Las Playitas zurück.

Tag 15: 2 km S; Abreise

Fazit:

1019 zurückgelegte Kilometer – 62 Stunden Trainingszeit

37 km Schwimmen – 15 h 15 Min

855 km Rad                – 34 h 45 Min

127 km Laufen         – 10 h 45 Min

Stabi / Dehnen         – 3 h

Die nackten Zahlen mögen vielleicht den Eindruck erwecken das Ganze wäre ein ganz schöner Stress gewesen. Aber weit gefehlt. Alle Einheiten waren ja schließlich freiwillig und wenn mal gemeckert wurde dann doch nur um uns selbst ein bisschen auf die Schippe zu nehmen („Muss man eigentlich einen an der Klatsche haben um morgens um 06:30 Uhr , also mitten in der Nacht einen „Urlaubs“-Tag mit einem „entspannten“ Schwimmtraining zu beginnen?“) Für Außenstehende mag das alles sehr befremdlich erscheinen dort allerdings war man ja unter Hunderten Gleichgesinnten und so war dass das Normalste auf der Welt. Oder wie es ein Campteilnehmer ausdrückte: Mit dem Einzug ins Las Playitas im Frühjahr betritt man ein Paralleluniversum…

Ich war sehr gern dort und freu mich nun auf die bevorstehende Saison.

Der Grundstein ist gelegt:

Hang  loose

Manni

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Eine Antwort

  1. Maui (Thomas Mauerhoff)

    Hallo Manni,
    toller Bericht und tolles Trainingslager!
    Auch Dir ein dickes Lob für Deine Guide-Tätigkeiten auf Fuerte!
    Das war alles nur super gut!
    VG
    maui

    März 9, 2011 um 1:12 pm

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