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Archiv für Mai, 2011

Schrecksekunde bei km 7 bei Garmin Connect – Details

im bösen Wald bei Garmin Connect – Details.


Schrecksekunde…

So sieht das aus,wenn eine niederträchtige, von rivalisierenden Altersklasseathlethen im Wald platzierten, mindestens 2 cm hohen Wurzel, mit einem heimtückischen Anschlag versucht mich von meinem Training abzuhalten…Und was macht der ambitionierte Ironman als erstes wenn er am Boden liegt…..Er stoppt seine Uhr. Nachdem ich mich dann vom Waldschmodder befreit hatte, gings halt wieder weiter. Ich hab dann auch mal für alle gelacht die mich nicht gesehen haben 🙂

Zur letzten Woche gibts nicht viel zu berichten. Kaum Training dafür mal wieder viel Pizza und auch mal ein Bier. Samstag liefs dafür schon wieder ganz gut beim Honischlauf. 36:54 eine Woche nach Hamburg ist nicht ganz so schlecht. Durchschnittspuls lag übrigens bei 150…

Ab jetzt gehts in jeder freien Stunde aufs Rad, da habe ich noch am meisten Potential 😉


Nachtrag Hamburg – die nackte Wahrheit….

Puls-Tempo-km Splits bei Garmin Connect – Details. –


Alle Ziele erreicht….Wettkampfbericht Hamburg DM Marathon

Stimmt doch gar nicht mögen jetzt manche denken. Eigentlich hat er doch „nur“ sein Minimalziel erreicht. Und gleich vorne weg: ja ich ärgere mich über die 15 Sekunden und nein ich ärgere micht gar nicht über die 15 Sekunden.

Mein Minimalziel habe ich maximal ausgeschöpft: Meine neue persönlich Bestzeit im Marathon steht nun bei 02:40:15. Mehr war einfach nicht drin. Und um diese Zeit zu erreichen musste ich schon einenn Ritt auf Messers Schneide hinlegen. Nüchtern betrachtet war ich natürlich einfach zu langsam. Warum? Na ja, weil ich nicht schnell genug war. Allerdings habe ich mich noch nie so wenig über das „nicht Erreichen“ eines angestrebten Ergebnisses geärgert wie gestern. Direkt nach der Ziellinie hatte ich schon ein Lächeln auf dem Gesicht und wurde auch gleich von einem Asics Betreuer herzlich beglückwünscht zur tollen Zeit. Was die wert war dämmerte mir schon unterwegs. Ab der Halbmarathonmarke hat mich glaube ich kein anderer Athlet mehr überholt, und desto näher ich der Ziellinie kam umso mehr vor mir Laufende konnte ich einsammeln. Zum Rennverlauf:

Gleich vom Start weg ging mächtig die Post ab. Wie geplant hatte ich recht schnell eine Gruppe gefunden die in etwa das Tempo lief wie ich es mir vorgestellt hatte. Allerdings waren da wohl der ein oder Andere dabei die diese Tempo nicht ganz mitgehen konnten. Immer wieder setzten sich zwei drei Mann nach vorne hin ab und ich klemmte mich schön in den Windschatten. Das hatte allerdings zur Folge dass zumindest auf der ersten Hälfte kein gleichmäßiges Tempo zu Stande kam. Die km-Splits schwankten zwischen 3:38 und 3:53. Hinzu kam dass der ein oder Andere km schlecht aufgestellt war. Mir war das wurscht(Garmin sei Dank). Allerdings kam es schon vor das mein Führungsläufer nervös wurde und plötzlich bei km 17 mächtig anzog um bei km 18 festzustellen dass die Streckenangaben wohl falsch waren. Nach kurzem Plausch hatten wir das dann aber auch geklärt…Etwa zur Halbzeit wurde die Gruppe merklich langsamer und ein auflaufender Athlet (Thomas Danke noch mal für die sensationelle Führungsarbeit) ging an uns vorbei. Außer mir war dann nur ein weiterer Mitstreiter in der Lage diesem zu folgen. Ab km 35 waren wir dann aber letztlich die letzten beiden Übriggebliebenen der anfänglich  5-7 köpfigen Truppe. Gemeinsam sammelten wir einen nach dem Anderen vor uns Laufenden ein. Da hatten wir uns bereits kurz ausgetauscht und hatten beide die SUB 2:40 im Auge. Das das aber sehr eng werden würde wurde uns von km zu km deutlicher. Trotz maximaler mentaler und körperlicher Anstrengung rinnen uns die Sekunden km um km davon. Bei mir lag das vor allem an der Topographie der Strecke. Die letzten 12 km ging es immer wieder, zwar nur leicht, aber doch merklich, bergauf. Das kann einem schon das Genick brechen. Was Thomas letztlich auch geschah. Für mich völlig unerwartet und abprupt blieb er bei km 39 oder 40 einfach stehen. Ich konnts nicht fassen und schrie ihn an. Komm was is los auf gehts lauf weiter. Er schüttelte nur den hängenden Kopf und winkte ab. Letztlich kam er dann ne gute Minute nach mir ins Ziel. Dort haben wir uns dann gegenseitig beglückwünscht und waren letzlich doch beide sehr zufrieden.

Der Lohn der Mühen war dann tatsächlich ein Platz unter den besten 10 meiner AK. Das war alles andere als erwartet bei der Klasse die dort am Start war. Zusätzlich darf ich mich noch den 44schnellsten Marathonläufer Deutschlands in 2011 nennen. Und Platz 63 bei ca. 16000 Läufern ist ja auch nicht so schlecht.

Angetreten mit dem Versuch mit der Mannschaft einen Treppchenplatz zu erringen hatten wir im Ziel eigentlich nicht mehr damit gerechnet diesen auch erreicht zu haben. Stunden später haben wir dann aber erfahren dass es doch gereicht hatte. Zusammen mit Jogi und Uwe darf ich mich jetzt also stolz mit der Bronzemedallie für die Mannschaft in der AK 40 im Marathon schmücken… So darfs ruhig weitergehen…


Letzter Tempotest vor Hamburg bei Garmin Connect – Details

Letzter Tempotest vor Hamburg bei Garmin Connect – Details.

Rock`n Roll in  Hamburg

Dann werde ich mal die Hansestadt „rocken“!!! Gestern hatte ich meinen letzten Tempofindungstest. Bedeutete gut 1 km Einlaufen und dann 4 x 1000 mit dem Versuch mein Marathonrenntempo zu finden. Gar nicht so einfach. Am Montag lag ich noch völlig daneben. Da gingen die 5 1000er in 3:54; 3:36; 3:32; 3:34; 3:41 durch. Die vier von gestern lief ich in 3:44; 3:38; 3:36; 3:41. Mein Puls stieg dabei auf jeweils knapp über 150.

Damit war dann die letzte ernsthafte Einheit vor Hamburg absolviert.

Der Vollständigkeit halber hier noch das Wichtigste der letzten Woche. Da lief ich „nur“ 100 km mit zwei Kerneinheiten. Zum Einen noch ein Bahntraining (die 6 x 1000 lief ich alle zwischen 3:20 und 3:25). Am Freitag war dann der letzte längere Lauf dran. 31 km völlig entspannt im 4:48er Tempo.

Damit habe ich aus meiner Sicht alles getan um meinen gestählten Körper  in neue Sphären zu führen J

Heute ist Ruhetag und morgen begleite ich noch meinen Schützling Flecko beim Hypolauf.  Am Samstagmorgen geht’s dann mit Jogi und dem Nahverkehrszug um 6:45 Uhr auf nach Norden.

Nach einer hoffentlich ruhigen Nacht in der Jugendherberge startet dann der Hamburger Marathon um 09:00 Uhr. Temperaturen sollten also optimal sein.

So dann mal Butter bei die Fische……

Meine Prognose für meine neue Bestzeit lautet:    2:37:55 … rock`n roll baby…..

Manni


die Arbeit ist getan…

Mit dem Großkrotzenburger Limeslauf endete die letzte intensive Woche der Vorbereitung auf Hamburg. Der war allerdings anstrengender als ich mir das erhoffte. Meine Endzeit (36:57) inklusive der Plazierung ( 5. Gesamt; 1. AK 40) waren dann dafür der Lohn der Mühen. Kurz zum Rennverlauf:

Direkt nach dem Start setzte sich der spätere Sieger Maximilian Weber (Glückwunsch Maxi) ab und zusammen mit 4 Mömlingern nahmen wir die Verfolgung auf. KM 1 ging in 3:40 durch bei KM 2 hatte ich dann schon Angst hochzugehen. Nach dem Blick auf die Uhr wußte ich auch warum. 3:33 waren mir nach den Einheiten der aktuellen Woche, definitiv zu schnell. So ließ ich die (inzwischen nur noch) 3 Mömlinger ziehen und versuchte mein Tempo zu finden. Irgendwie hat das aber bei dem Kurs nicht so recht geklappt wie man an folgenden Splitzeiten sehen kann: 3:38; 3:40; 3:42; 3:45; 340; 3:49; 3:39; 3:37.

Alles in allem ein Schnitt von 3:41. Damit hatte ich dann letzte Woche insgesamt 134km in den Beinen. Meine beiden Kerneinheiten 4 x 2000 und der 35er mit 15 km EB liefen zwar nicht ganz nach meinen mir eigenen Vorgaben, aber immer noch so gut dass ich jetzt mal eine Prognose für Hamburg abgebe:

Wenn das Wetter einigermaßen mitspielt werde ich in einer niedrigen 2:39 einlaufen.

Die kommenden 2 Wochen wirds merklich ruhiger um am 22`ten auch völlig erholt am Start zu stehen. Meine letzte Einheit wird übrigens am Hypolauf stattfinden. Dort begleite ich Flecko alias Daniel Fleckenstein bei seinem ersten Citylauf. Der Radio Primaveramoderator wird derzeit von mir auf seinen ersten Triathlon im August in Rodgau vorbereitet.

Allen Lesern meines Bogs wünsche ich eine schöne und entspannt Woche

Manni


Nachtrag Duathlon Oberursel

Hier noch mein Abschneiden in Oberursel:

Platz im Rennen 64 (von 183 im Ziel)

Platz in der TSG 8 (von 20 im Ziel)

Zeit 02:08:44

Link: http://tsg-ausdauersport.de/aktuelles/ergebnisse/2011/0501_DuaOberurselDM.htm


Ruhewoche – DM Duathlon Oberursel

Nach meinem 25er in Jügesheim am Ostermontag machte ich mir doch kurzzeitig ein wenig Sorgen. Die Blase am linken vorderen Fußballen erzwang eine zweitägige Laufpause. OK 2 Tage waren jetzt nicht schlimm aber ich wußte ja nicht wie lange mich das Problem beeinträchtigen würde. Am Donnerstag lief ich dann aber wieder beschwerdefrei eine Runde durchs Steinbachtal.

Freitag bin ich dann nur kurz  mit Bernie Rad gefahren (Wettkampftauglichkeit des Rades für Oberursel getestet) und dann noch mal ins Vitamar zum ersten Schwimmtraining nach Sylt. Samstag war dann erst mal Anschwimmen im Kahler See (ca. 1km, 16°C) und noch ein lockerer Lauf über 12 km (4:40/km; Puls 122). Inklusive Oberursel kam ich so auf lediglich 75 Laufkilometer, damit also quasi Ruhewoche.

Der Duathlon in Oberursel lief dann in etwa so wie erwartet. Mit einer Ausnahme: Zum ersten Mal in meiner Triathlonkarierre musste ich wegen Windschatten fahrens 2 Minuten in der Penalty Box absitzen….

Aus Sicht des Kampfrichters war das wohl auch legitim und so verzichtete ich auf jeglichen Protest und nahm meine Strafe mit der nötigen Demut hin. Kurz zum Geschehen. Ca. 5 km vorm Rad Ziel überholte mich ein Athlet an einer leichten Kuppe vor der letzten Abfahrt. Er platziert sich vor mir und fährt nicht wirklich schneller als ich. Als ich dann lediglich in einem Abstand von 2 Metern hinter ihm her rolle taucht auch schon der nette Kampfrichter neben mir auf und zückt die schwarze Karte. Mein Fehler – ich kenne die Regeln und da ich mich über so manchen Pulk geärgert habe muss ich auch meine Strafe akzeptieren.

Ansonsten bin ich mit meinen Zeiten doch recht zufrieden. Die ersten 10,2 km gingen in 38:06 weg was einem Tempo von 3:44 entspricht, Rad fahren war für das wenige Training (wegen der MarathonDM) ok, und die letzten 4,8 km bin ich dann noch mal 3:46 im Schnitt gelaufen.

Da mir allerdings durch den Duathlon mein langer Lauf ausfiel, entschloss ich mich heute dazu noch mal einen 30er zu laufen. Mein Beine waren doch schon wieder recht erholt also sollte das machbar sein. Wars dann auch un so gin der 30er mit 2:13 (4:25/km) im Durchschnittspuls von 130 weg. Danach Massage und noch mal ins Vitamar zum Schwimmtraining. Da bin ich glaube ich heute das erste Mal 50 Meter auf Zeit geschwommen. Laut Ansage sollten wir 100% geben. Das Ganze 6 Mal im Abstand von 3 Minuten. Ich bin alle in 35 Sek. geschwommen. Für einen Langdistanzler ganz ok…

Diese Woche geb ich noch mal Vollgas. Bedeutet ca. 130 km inklusive 4 x 2000 einem 35er mit 15 km Endbeschleunigung und wahrscheinlich dann noch dem 10er in Großkrotzenburg am Sonntag. Die letzten 2 Wochen vor Hamburg nehm ich dann langsam raus und der 2:39:xx sollte dann nix mehr im Wege stehen, schaun mer mal…

So long

Manni


Unbenannt von eisenmanni bei Garmin Connect – Details

regenerativer 30er bei Garmin Connect – Details.