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Archiv für Juni, 2011

Intervalle am langen Handtuch die 4`te….

Intervalle von manni bei Garmin Connect – Details.

Na also, so langsam wirds… Soll heißen mit meinem Formaufbau in allen drei Disziplinen, bin ich durchaus zufrieden.

Letzte Woche kam ich immerhin auf knapp 25 Stunden Training. Inklusive 90 km Laufen und 350 km auf dem Rad. Ich weiß, da gibts ganz andere Kallieber im IM Zirkus aus dem Umland, aber für mich ist das durchaus schon respektabel. Außerdem waren da sehr wertige Einheiten dabei. Und 180 km am Stück bin ich auch lang nicht mehr gefahren.

Gestern bin ich dann an Stefan Eckrichs Füßen noch mal 3,8 km am Stück in 1:02 geschwommen und heute gings noch mal aufs lange Handtuch um 4 x 5km den Puls hochzuschaffen. Hat hingehauen wie ihr an der Einheit sehen könnt. Der Pulsgurt beim Ausfahren hat dann wiedereinmal völlig verrückt gespielt. Kennt noch jemand das Problem?

So langsam kommt auch die nötige Vorspannung. Glücklicherweise darf ich zusammen mit Arnd, Marco, Hubsi und noch weiteren ca. 300 AK Athleten schon um 6:45 Uhr starten. Das bin ich auch schon 2009 und daher weiß ich dass das wesentlich entspannter ist als mit den restlichen 2200 zu starten.

Diese Woche gibts noch zwei lange Ausfahrten ein langer Lauf und eine lange Koppeleinheit. Nächste Woche probiere ich dann mal eine „wennsiedichnichtumbringtwirdsnklassemarathon“-Einheit. 30 x 800 in 3:00. Freu mich schon ;-§

Hang loose

Manni

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Mönchshof Triathlon Kulmbach

Na also, geht doch. Damit der Formtest auch einer wurde habe ich mich vergangene Woche zurückgehalten. Das hieß lediglich zwei mal auf`s Rad (Dienstag 4 x 5km Intervalle; Samstag 30km ruhiges Einrollen für Sonntag) und drei Mal Laufen (Summe 54km). Ins Wasser kam ich irgendwie gar nicht und so hatte ich ohne Kulmbach lediglich knappe 9 Stunden trainiert.

Nach der Anreise am Samstagnachmittag und dem Abholen der Startunterlagen gingen Jochen, Thomas und ich noch lecker Pizza essen. Nach der obligatorischen Wettkampfbesprechung gings in die Unterkunft und nach einer ruhigen Nacht standen ganze 10 TSG`ler pünktlich um 09:00 Uhr am Trebgaster Badesee um sich der Konkurenz zu stellen.

Der Start der Frauen und die Herren der AK 65 starteten pünktlich um 09:00 Uhr. Wir waren 5 Minuten später dran. Da ich mit meiner Schwimmleistung derzeit doch recht zufrieden bin, stellte ich mich selbstbewußt mitten rein in die zweite Reihe. Großer Fehler….Schon kurz nach dem Start wusste ich nicht mehr wie mir geschieht. An Schwimmen war nicht zu denken, überleben war das Einzige was zählte.

Von allen Seiten bekam ich mächtig Prügel und erstmals beschlich mich eine gewisse, nennen wir es mal „Unsicherheit“ ob das alles gut geht. Nach der ersten Runde hat sich dann aber das Hyperventilieren auch wieder gelegt und es ging wenigstens einigermaßen. Allerdings tauchten jetzt immer wieder unvermittelt Schwimmer/innen der ersten Gruppe vor einem auf und so kam auf der zweiten Runde auch nicht wirklich ein vernünftiges Schwimmen zu Stande. Nach dem zweiten Landgang konnte ich dann wenigstens in der dritten Runde relativ zügig und ohne größere Einflüsse durchschwimmen. Als ich nach dem Wechsel aufs Rad dann erstmals auf die Uhr sah war ich allerdings schon ein wenig geschockt. 43 Minuten – o wei…

Egal dachte ich, in erster Linie wollte ich meine Radform testen also drückte ich von Beginn an aufs Tempo. Insgesamt hatte die Strecke 87 km und knapp 800 Höhenmeter. Meine reine Fahrzeit betrug 2:38:43 was einem Schnitt von 32,9 km/h entspricht. So in etwa hatte ich mir das auch erhofft. Immerhin war ich damit schneller als noch vor Wochenfrist in Darmstadt. Alles wird gut 🙂 Vor allem die Tatsache dass ich in den flachen Passagen sehr gut am Gas stand und diejenigen, die mich am Berg überholten, immer wieder einsammeln konnte, macht Laune für Frankfurt.

Versorgungstechnisch habe ich auch wieder was dazugelernt. Ultrabuffer im Trinksystem im Rahmen geht gar nicht. Die Menge an Pulver die für ca. 1,2 Liter Getränk nötig sind konzentrierte sich am Boden und vergönnte mir so einige hochdosierte Energieschübe, mit den dazugehörigen Gesichtsentgleisungen, zu Beginn des Radelns. Dank meinem Kuhmagen wurde es mir nicht übel, wahrscheinlich hat sich das ganze Gebräu mit dem Liter Trebgster Badeseewasser verdünnt…

Beim Laufen war ich dann allerdings ziemlich angeschlagen und hatte auch nicht mehr den nötigen Biss um mehr zu tun als nötig. Fälschlicherweise war ich der Annahme es gibt Gel auf der Strecke. Dem war nicht so und die einzig zur Verfügung stehende Energiequelle war Cola. So blieb ich dann jeweils an den beiden Verpflegungsstellen stehen und gönnte mir immer zwei Becher der braunen Brause.

Nach 4:47:29 war ich im Ziel und war alles in allem doch ganz zufrieden. Klar, hätte besser laufen können aber eigentlich reichts ja wenn ich am 24`ten einen raus haue…und dafür siehts doch gut aus 😉


Gelungener Start in die Triathlon Saison

Am Sonntag war es dann soweit. Beim ersten Triathlon in 2011 lief (fast) alles so wie ich es erwartet hatte. OK mein Radsplit ist definitiv noch verbesserungswürdig, aber das wird schon noch. Aber der Reihe nach:

In Darmstadt fand am Wochenende die erste Austragung der neu geründeten Rennserie 5150 statt. Im Rahmen dieses Rennens wurden auch die Wettkämpfe der hessischen Triathlon Liga ausgetragen. Zusammen mit Ecki, Alex, Volker und Arnd war die klare Ansage ein Treppchenplatz, bestenfalls den ganz oben. Im Vorfeld war auch klar daß ich wohl das Streichergebnis werden würde (von 5en kommen 4 in die Wertung). So wars dann auch. Zum Rennverlauf:

Gestartet wurde ab 08:00 Uhr. 6 Mann wurden im großen Woogauf die erste von zwei Runden geschickt. 2 Minuten später folgten die nächsten 6 usw. Dieses Startprozedere hatte zur Folge dass man quasi völlig ohne „Feindkontakt“ schwimmen konnte. Außerdem entstanden dadurch derart große Lücken dass auch beim anschließenden Radeln keinerlei Gruppenbildung zu sehen war. Da gut 180 Starter, inklusive aller meiner Mannschaftskameraden, vor mir dran waren ging ich als einer der letzten Schwimmer um Punkt 09:00 Uhr ins Rennen. Und da für die Ligastarter andere Regeln gelten als für die WTC durften wir bei 22,1 °C leider keinen Neo anziehen (ab 22°). Mir wars egal da konnte ich wenigstens mal testen ob denn mein Schwimmtraining über den Winter Früchte getragen hat. Es hat. Nach knapp unter 26 Minuten stieg ich aus dem Woog. Ich selbst wurde nicht einmal überholt konnte aber wenigstens 3 Mann einsammeln. Spaß gemacht hats auch noch also alles im Soll. In der Wechselzone kämpfte ich dann mit meinem Oberteil das ich aufgrund der Taschen beim Schwimmen nicht an hatte. Beim Versuch nass so ein Teil anzuziehen hatte ich aber gleich eine „Funktionsstoffwurst“ am Leib und zum Entwirren derselben verstrichen gefühlte 5 Minuten. Gestoppt habe ich aber „nur“ 3:40. Egal, fürs nächste Mal weiß ich was ich üben muss.

Ab aufs Rad und Vollgas. Na ja zumindest versuchte ich das. Als ich nach 40 km vom Rad stieg hatte ich einen 32,5er Schnitt. Warum? Na ja vielleicht lags an den zwei Einheiten vom Donnerstag (163km) und Freitag (80km Rad, und 13km Lauf flott). Vielleicht habe ich aber auch einfach noch nicht mehr drauf. Die Radlerbeine sind noch nicht ganz so wie ich sie gerne hätte. Aber keine Sorge ich werde noch nicht nervös. Immerhin war der 3te 10km Split der Schnellste. Ich mags halt lieber lang…

Beim Laufen konnte ich dann auch das umsetzen, was ich mir vorgenommen hatte. Nach 39:35 waren auch die 9,99km der vier Laufrunden (mit einem knackigen Anstieg) geschafft. Das bedeutete in der Summe eine Endzeit von 2:23 h. Wie erwartet lag ich an 5ter Stelle unserer Mannschaft und diente somit als Streichergebnis. Unser Ziel Treppchen hatten wir aber klar erreicht. Mit nur knapp 2 Minuten Rückstand (8:44 zu 8 :46) holten wir den zweiten Platz. Bei der Siegerehrung hatten die Veranstalter die Idee ein bisschen Formel 1 Feeling aufkommen zu lassen und bestückten die drei Mannschaften auf dem Treppchen mit jeweils einer Flasche Schampus. Mit der klaren Aufforderung Selbige an Ort und Stelle als Dusche zu verwenden hatte ich (wer sonst) die Ehre alle um mich stehenden Jungs einer Champangerdusche zu verhelfen. Wasn Spaß…Alles in allem also ein klasse Start in die Triathlonsaison 2011.

Am Sonntag gehts schon wieder weiter. Da bin ich in Kulmbach dei den Deutschen Meisterschaften über die Mitteldistanz am Start. Ein wenig ausgeruhter hoffe ich dort bessere Radlerbeine zu haben…..schaun mer mal!