immer in Bewegung bleiben

Mönchshof Triathlon Kulmbach


Na also, geht doch. Damit der Formtest auch einer wurde habe ich mich vergangene Woche zurückgehalten. Das hieß lediglich zwei mal auf`s Rad (Dienstag 4 x 5km Intervalle; Samstag 30km ruhiges Einrollen für Sonntag) und drei Mal Laufen (Summe 54km). Ins Wasser kam ich irgendwie gar nicht und so hatte ich ohne Kulmbach lediglich knappe 9 Stunden trainiert.

Nach der Anreise am Samstagnachmittag und dem Abholen der Startunterlagen gingen Jochen, Thomas und ich noch lecker Pizza essen. Nach der obligatorischen Wettkampfbesprechung gings in die Unterkunft und nach einer ruhigen Nacht standen ganze 10 TSG`ler pünktlich um 09:00 Uhr am Trebgaster Badesee um sich der Konkurenz zu stellen.

Der Start der Frauen und die Herren der AK 65 starteten pünktlich um 09:00 Uhr. Wir waren 5 Minuten später dran. Da ich mit meiner Schwimmleistung derzeit doch recht zufrieden bin, stellte ich mich selbstbewußt mitten rein in die zweite Reihe. Großer Fehler….Schon kurz nach dem Start wusste ich nicht mehr wie mir geschieht. An Schwimmen war nicht zu denken, überleben war das Einzige was zählte.

Von allen Seiten bekam ich mächtig Prügel und erstmals beschlich mich eine gewisse, nennen wir es mal „Unsicherheit“ ob das alles gut geht. Nach der ersten Runde hat sich dann aber das Hyperventilieren auch wieder gelegt und es ging wenigstens einigermaßen. Allerdings tauchten jetzt immer wieder unvermittelt Schwimmer/innen der ersten Gruppe vor einem auf und so kam auf der zweiten Runde auch nicht wirklich ein vernünftiges Schwimmen zu Stande. Nach dem zweiten Landgang konnte ich dann wenigstens in der dritten Runde relativ zügig und ohne größere Einflüsse durchschwimmen. Als ich nach dem Wechsel aufs Rad dann erstmals auf die Uhr sah war ich allerdings schon ein wenig geschockt. 43 Minuten – o wei…

Egal dachte ich, in erster Linie wollte ich meine Radform testen also drückte ich von Beginn an aufs Tempo. Insgesamt hatte die Strecke 87 km und knapp 800 Höhenmeter. Meine reine Fahrzeit betrug 2:38:43 was einem Schnitt von 32,9 km/h entspricht. So in etwa hatte ich mir das auch erhofft. Immerhin war ich damit schneller als noch vor Wochenfrist in Darmstadt. Alles wird gut 🙂 Vor allem die Tatsache dass ich in den flachen Passagen sehr gut am Gas stand und diejenigen, die mich am Berg überholten, immer wieder einsammeln konnte, macht Laune für Frankfurt.

Versorgungstechnisch habe ich auch wieder was dazugelernt. Ultrabuffer im Trinksystem im Rahmen geht gar nicht. Die Menge an Pulver die für ca. 1,2 Liter Getränk nötig sind konzentrierte sich am Boden und vergönnte mir so einige hochdosierte Energieschübe, mit den dazugehörigen Gesichtsentgleisungen, zu Beginn des Radelns. Dank meinem Kuhmagen wurde es mir nicht übel, wahrscheinlich hat sich das ganze Gebräu mit dem Liter Trebgster Badeseewasser verdünnt…

Beim Laufen war ich dann allerdings ziemlich angeschlagen und hatte auch nicht mehr den nötigen Biss um mehr zu tun als nötig. Fälschlicherweise war ich der Annahme es gibt Gel auf der Strecke. Dem war nicht so und die einzig zur Verfügung stehende Energiequelle war Cola. So blieb ich dann jeweils an den beiden Verpflegungsstellen stehen und gönnte mir immer zwei Becher der braunen Brause.

Nach 4:47:29 war ich im Ziel und war alles in allem doch ganz zufrieden. Klar, hätte besser laufen können aber eigentlich reichts ja wenn ich am 24`ten einen raus haue…und dafür siehts doch gut aus 😉

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