immer in Bewegung bleiben

Archiv für September, 2011

Es geht wieder los…

Nach längerer Abstinenz (also rein Artikeltechnisch:-)) will ich ab sofort wieder regelmäßig über mein sportliches Wohlergehen berichten.

Nachdem ich mit meiner Familie in Berlin  im Urlaub war und auch die Kleinostheimer Kerb gerade so überlebt hatte, wollte ich Anfang September wieder ins Training einsteigen. Allerdings machte mir da mein Allgemeinbefinden einen gehörigen Strich durch die Rechnung. Jede noch so kleine Laufeinheit fiel mir unendlich schwer und bei so manchem Training wäre ich am Liebsten vom Laufen ins gehen übergegangen. Ich kam mir vor wie zum Beginn meiner sportlichen Laufbahn… Nachdem ich meiner Frau Vicky meine Problem schilderte machte sie kurzerhand einen Termin für mich in ihrer Praxis (Fr. Dr. Leuz; Dr. Kock). Da nach zwei Wochen Training immer noch keine Besserung da war macht ich mich schon aufs Schlimmste gefasst.

Nach dem Lungenfunktionstest wurde ich also aufs Rad gesetzt und meine Atemgase mittels Maske und die Blutgase mittels Piks ins Ohr gemessen. Bei 300 Watt musste ich aussteigen, alledings attestierte mir Fr. Dr. Leuz einen ausgezeichneten Fittnesslevel (angeblich sehr nahe an den Werten eines Hochleistungssportlers). Nach Abschluss aller Untersuchungen wurde dann doch noch eine Kleinigkeit, die wohl für meine Probleme verantwortlich war, ermittelt. Unter betimmten Umständen (11°C Regen und Wind war solch ein Umstand) reagiert mein Körper wohl, und es ereilt mich ein sog. Belastungsasthma. Wäre aber nicht so schlimm. Nach der entsprechenden Medikation sollte das in den Griff zu kriegen sein.

Das war vor zwei Wochen. Mittlerweile habe ich das Medikament wieder abgesetzt und so langsam läuft auch das Training wieder richtig gut. Am Samstag bin ich immerhin schon wieder 30 km gelaufen (4:52/km) und gestern gönnte ich mir das erste Intervalltraining seit fast 3 Monaten. 6 x 1000 alle so kanpp unter 3:40 stimmten mich mehr als froh.

Auch ins Schwimmtraining bin ich wieder eingestiegen. Leider gelang es mir nicht meinen mittlerweile erworbenen Bauch so weit einzuziehen dass er niemandem aufgefallen wäre, allerdings trauten sich die Jungs und Mädels der ersten Mannschaft der Schwimmer nicht mich allzu sehr öffentlich zu denunzieren. Anders als so manch  junger Freund aus dem Trialager der eigenen Reihen…Immerhin scheint so eine „Der weiße Wal“-Form der Grundschnelligkeit nicht allzu sehr abträglich zu sein. 1:24 auf dem ersten von geplanten 6 x 100 gehen für mich völlig in Ordnung…

Am Sonntag steht der Aschaffenburger Halbmarathon an. Dort werde ich entspannt loslaufen und am Ende mal sehen wo ich raus komme. Unter 1:30 will ich aber bleiben. In vier Wochen laufe ich dann in Frankfurt den Marathon als letztes Training vor dem New York Marathon der dann eine Woche später folgt. Beide Wettkämpfe nehme ich zeitlich gesehen nicht allzu ernst. In Frankfurt werde ich für ein paar Freunde aus dem TSG als Hase fungieren (Zielzeit 3:20) und in New York will ich einfach nur das Event genießen. Bei welchem Tempo mir das am Besten gelingt vermag ich jetzt aber noch nich zu sagen.

Hang Loose Manni

 

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