immer in Bewegung bleiben

NEW YORK MARATHON 2011



Wenn 47000 Menschen, alle nur einem Ziel entgegen laufen, sollte man meinen das kann nur in einem kollektiven Kollaps enden. Zumal dieses Spektakel auch noch in New York statt findet. Aber weit gefehlt. Mit einer sehr professionellen Organisation sollten alle Marathonis auch ihr Ziel erreichen.
Mit einer Unmenge von Bussen wurden ab 6:00 Uhr Läufer aus aller Herren Länder zum Startareal verbracht. Dort angekommen gehts in die farblich getrennten Startgruppen. Gestartet wird dann in drei „Waves“ alle im Abstand von 30 Min. Kurz vorm Start ertönt – natürlich – die amerikanische Nationalhymne und mit einem Kanonenschlag erfolgt der Startschuss. Die Sonne lacht vom Himmel fast kein Wind und ca. 14°C sind perfekte Bedingungen und als dann auch noch  „the voice – himself“ Frank Sinatra New York, New York intoniert, gibts kein Halten mehr. Tausende von Läufern gehen singend und wer sich darauf einlässt, mit Gänsehaut auf die ersten Meter der bevorstehenden 42195. Zu unserer „Sonntagsausflugstruppe“, die unter den Fahnen von Erdinger alkoholfrei Farbe bekennt, hat sich überraschenderweise auch noch ein Promi geschlichen. RTL Ancorman Peter Klöppel  läuft in NY seinen dritten Marathon und hat sich entschlossen zusammen mit den Erdingern zu laufen. Kurz vorm Start durfte er sich allerdings erst mal als Fotograf verdienen und die komplette Erdinger Truppe ablichten. Obligatorisch stand er dann natürlich jedem der das wollte als „Motiv“ für die Urlaubsbilder zur Seite.
Und dann gings los. In Staten Island auf der Verrazano-Narrows-Brücke gestartet, gings durch Brooklyn, Queens, Die Bronx um zu guter Letzt in Manhatten im Central Park das Ziel zu erreichen. Auf dem Weg dorthin erlebt man als Teilnehmer ein Event wie man es sich nur schwer vorstellen kann. Bei heimischen Marathons in Deutschland freut man sich ja schon wenn auf den letzten paar Kilometern Zuschauer einem zujubeln. In New York fängt das ca. bei Meile 2 an (gleich nach der ..Bridge) und hört erst wieder nach dem Zieleinlauf auf. OK auf den ersten 25 Kilometern stehen die „Supporter“ lediglich in einer Reihe, spätestens ab dem Überqueren der Queensboro Bridge sind es dann aber locker 3er – 4 er Reihen die in einem wahnsinnigen Gejubel einen jeden Marathoni frenetisch anfeuern. Wenn man dann noch am Rand läuft und Hände abklatscht folgt einmal mehr Gänsehaut auf Gänsehaut. Unzählige Musikgruppen, von Rock  bis Gospel , heben noch mal die Stimmung, kurzum wer hier nicht mit einem Grinsen durch die Strassen läuft macht irgendwas falsch. Bedingt durch die Massen an Läufern kann man natürlich nicht unbedingt das Tempo gehen wozu man bei einem europäischen Marathon in der Lage wäre, aber hey wer will das hier schon. Noch dazu ist die Topografie nich unbedingt „Bestzeiten“ geeignet.
Wer also mal einen Marathon „erleben“ will der muss nach New York. Ganz sicher wird dieser Marathon unvergesslich bleiben und nur die besten Erinnerungen ins Gedächtniss rufen.
I wanna be a part of it…..

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Eine Antwort

  1. Hansi Schulz

    sehr schön Manni, ich freue mich für dich! Es gibt Dinge die man nur schwer in Worte fassen kann, aber darum geht es ja eigentlich auch nicht, sondern um das, was in deinem Kopf und vor allem in deinem Herzen hängenbleibt!

    November 9, 2011 um 6:18 pm

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