immer in Bewegung bleiben

Erfolgreiche OP….


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Mal ein anderes „All access“ Bändchen. Aber auch damit bin ich in der Uni Klinik in Frankfurt überall rein gekommen. Dann mal der Reihe nach:

Nachdem die OP beschlossenen Sache war bin ich am Dienstag zur Vorbesprechung und Blutabnahme in der Neurochirurgie vorstellig geworden. Mein mich behandelnder Doc Stefan Dützmann machte nochmal einen Ultraschall des Nervs und traf alle Vorkehrungen um ja auch nix falsch zu machen am Folgetag:Bild

Am Mittwoch war ich dann pünktlich um 7:30 Uhr nüchtern auf der Station und um exakt 08:00 Uhr wurde ich, mit OP-Kittel und neckischem Netzschlüpfer, bereits in den Vorraum des OP geschoben. Ein belangloses Geplänkel mit dem Anästesieteam geleitete mich dann ins Reich der Träume aus dem ich dann um 10:15 wieder erwachte. Da wars auch schon rum und ich kam auf ein Zimmer und dämmerte so vor mich hin. Keinerlei Schmerzen und nur mit einem großen Pflaster beklebt war ich dochüberrascht wie schnell und reibungslos bisher alles verlief. Ein Pfleger kam ind hing mich an einen Tropf. Trinken durfte ich auch und um 12:00 Uhr gabs sogar ein Mittagessen (Rührei mit Spinat und Kartoffelbrei, Nachtisch Moccapudding). Das schmeckte sogar und mir gings soweit recht gut. Alle Szenarien, von wegen Dir gehts schlecht und Du hastnen Kobb wie bei einem mordsmäßigen Kater waren also völlig unbegründet.

So nach und nach wurde ich fitter, der Tropf kam ab, ich durfte aufs Klo (musste ich auch anch mittlerweile 2 Flaschen Wasser) und so lag ich im Bett und wartete auf Dr. Dützmann und mein ok zum nach Hause fahren. Da die Wunde noch etwas nachgeblutet hat bekam ich vom Pfleger ein neues Pflaster und konnte erstmals so halbwegs einen Blick auf den Schnitt werfen. Das sieht dann so aus:

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Gegen 15:00 Uhr kam dann auch Dr Dützmann und bereichtete dass alles gut verlaufen sei. Die OP wurde doch vom Herrn Professor durchgeführt und der Engpass im Kubitaltunnel war eindeutig und ziemlich genau auf Höhe des Ellenbogens gewesen. Ich könne nun meine Frau anrufen (die war schon unterwegs) und müsse nur noch auf den Anästesisten warten zur endgültigen Entlassung. Kurz darauf erschien dann auch der Herr Professor. Der war aber eine Sie und kam der Sprache nach aus Österreich. Sie erklärte mir noch einmal genau den Eingriff und prüfte ob ich auch noch alle Finger bewegen könne und ob die Taubheit irgendwie schlimmer geworden sei. Dem war nicht so und damit war sie mindestens genauso zufrieden wie ich. Der Engpass und damit das Eindrücken des Nervs wäre eindeutig und eklatant gewesen.

Von einer Schwester ließ ich mir dann im Flur (da ich vergebens im Zimmer wartete) die Braunüle entfernen und wartete auf meine Entlassung. Als Bilderbuchbeispiel mit „lehrbuchmäßiger“ Symptomatik kam dann noch eine Medizinstudentin und durfte mich auch noch mal untersuchen. Die hat sich richtig gefreut…. Und da gibts doch tatsächlich Neurologen in Aschaffenburg die da anderer Meinung waren…

Kurz nach17:00 Uhr kam dann nach nochmaliger Nachfrage auch der freundliche Anästesist vom Morgen und wünschte mir alles Gute. Da Vicky mittlerweile über eine Stunde schon da war gings endlich nach Hause.

Ausblick: Jetzt muss ich erst mal eine Woche den Arm ruhig stellen. Da umligende Gewebe ist etwas geschwollen und das Ablegen des Arms ist immer wieder spannend, geht aber. Die letzten zwei Nächte konnte ich besser als erwartet schlafen wenn ich auch immer mal wieder wach werde. Das Empfinden in den Fingern und im Handballen sind nach wie vor unverändert. Laut Aussage meines Arztes dauert die Herstellung der Motorik 1 – 2 Wochen. Ich solle ab Mittwoch mit Physio anfangen, also Tennisball kneten und dergleichen. Auch mit dem Lauftraining dürfte ich dann so langsam wieder anfangen.

Die Hertellung des Sensorik könne sich allerdings sehr lange hinziehen. Schlimmstenfalls können sogar diverse Einschränkungen zurück bleiben. Sollte das so sein und es sich rausstellt das die definitiv falsche Diagnose des Aschaffenburger Neurologen und die damit zu spät erfolgten OP daran schuld sind werde ich wohl mal meine Rechtschutzversicherung in Anspruch nehmen… Aber davon gehe ich jetzt erst mal nicht aus. Jetzt heißt es erst einmal viel ruhen, lesen und wenn der Sommer doch noch mal kommt auf dem Balkon die Regeneration genießen. Und wenn dann alles wieder im Lot ist greif ich auch wieder an….versprochen! 

Hang Loose Manni

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3 Antworten

  1. Karsten

    Hi Manni,

    schön das alles so gut geklappt hat…hab Dir auch die Daumen gedrückt….und ich drück sie weiter,damit keine div. Einschränkungen bleiben.
    Also dann…hau rein und GUTE BESSERUNG!!!

    Gruß
    Karsten

    Juli 20, 2012 um 4:14 pm

  2. Hallo bin zufällig beim Googeln auf Dich gestossen. Hat sich bie Dir der Nerv erholt? Meiner mag nämlich leider nicht.

    Januar 31, 2015 um 2:00 pm

    • Hallo Sandra, nein ganz erholt hat er sich leider nicht mehr. Mittlerweile kann ich zwar wieder alles fest halten, allerdings fühlen sich Ring und kleiner Finger immer noch taub an. Außerdem ist bin ich dort auch sehr temperaturempfindlich geworden. Ich habe mich mittlerweile damit abgefunden und komme auch ganz gut damit klar. Und die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zum Schluss. Wie lange ist deine OP her? Beste Grüße aus Unterfranken! Ach ja Du kannst mir auch via Mail antworten ist vielleicht einfacher manni2000@web.de

      Februar 2, 2015 um 10:02 am

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