immer in Bewegung bleiben

Archiv für Juni, 2013

Ready for racing…

Die Arbeit ist getan – Frankfurt kann kommen.
Die letzten 4 Wochen waren noch einmal sehr trainingsintensiv. Pro Woche kamen nochmal im Schnitt 18 Stunden zusammen. Insgesamt bin ich in der Vorbereitung (ab Oktober 2012) 210 km geschwommen, 7760 km Rad gefahren und 1680 km gelaufen. Und wenn dann am 07.07.2013 noch das Wetter mitspielt hoffe ich in gewohnter Manier Frankfurt zu rocken und mich für Hawaii zu qualifizieren.
Die Generalprobe beim Moret Triathlon am vergangenen Wochenende lief gut, allerdings mit einem Abstrich. Auf dem Rad war ich für meine eigenen Ansprüche zu langsam. Warum weiß ich allerdings ehrlich gesagt gar nicht so genau. Meine Watt-Werte waren genau nach Plan. Auch nach eingehender Analyse konnte ich bisher keinen Grund finden warum sich diese nicht in Geschwindigkeit umgesetzt haben. Ist mir aber jetzt auch egal, Hauptsache in Frankfurt läufts. Andere Streckencharakteristik und weniger Wind (hab ich bestellt) werden schon dafür sorgen dass ich über den Kurs „fliege“. Mit dem Schwimmen und Laufen bin ich dagegen sehr zufrieden.
29:11 für die 2km im Wasser und die 20,7 km Laufen im 04:06er Schnitt bezeugen dem erfahrenen Triathleten die positive Umsetzung geleisteter Trainingsreize.
Sehr verbesserungswürdig ist dagegen die Zeit in den Wechselzonen. Völlig in Vergessenheit geraten, wurde ich beim Wettkampf dann seit Langem mal wieder an meine mangelnden motorischen Fähigkeiten meiner rechten Hand erinnert (Sulcus Ulnaris). Im Alltag habe ich mich mittlerweile arrangiert. Beim Ausziehen von Neo, Anziehen von Socken, Schuhen oder Startnummernband verstrichen dann allerdings Minuten die nicht nötig wären. Da gilts noch ein wenig zu üben…
Diese Woche gehts noch mal ran. Der Feinschliff auf dem Rad ist bereits erledigt. Bei meinen letzten Intervallen an der Hohler Chaussee am Dienstag, kommentierte ein ebenfalls nach oben radelnder Sportler meinen Einsatz mit den Worten: „Bist scho a recht`s Viech“. Entlockte mir eine Schmunzeln und die Einsicht dass da doch was in den Beinen stecken muss. Natürlich auch die Tatsache dass ich so schnell noch nicht da hoch bin. Gestern folgte dann bei, na ja sagen wir mal herausfordernden Bedingungen, die Königsetappe. 201km und über 7 Stunden im Sattel. 6 Liter Flüssigkeit kann so ein Körper aufnehmen ohne in der Blase anzukommen. Das Ganze im ruhigen Tempo und niedrigen Puls. Spaß gemacht hat`s aber dennoch irgendwann so gar nicht mehr. Heute am Donnerstag werde ich nochmal meine neueste Errungenschaft aus dem Hause Asics testen. Noosa8
Mal schauen wie es sich mit dem Gel-Tri Noosa8 meines Sponsors Asics läuft. Bisher habe ich mich noch nicht entschieden wer beim Ironman das Rennen macht. Freitag (Vitamar) und Samstag (Langen-offizielle IM Strecke) wird nur geschwommen, am Sonntag trete ich dann nochmal in den Dienst der TSG Liga Mannschaft und starte beim Quarterman in Bruchköbel. Da kann ich dann das Wechseln noch mal üben.
Mein körperlicher Zustand ist auch auf einem Niveau, dass ich nicht allzu oft erreiche. Mein BMI liegt exakt bei 21, Ruhepuls um die 40, es zwickt kein Ischias mehr die Schulter tut was sie soll ohne das geringste Anzeichen der Überlastung. Und dank Captain Pain nicht mal Muskelkater nach den 7 Stunden im Sattel.
In den letzten zwei Wochen wird dann getapert und dann schaun mer mal was in Frankfurt so raus kommt. Kurz vorm Rennen gibts an gleicher Stelle natürlich noch ne Ansage zu den Zeiten 🙂
Manni_Ziel_a
Aloha Manni