immer in Bewegung bleiben

Das Beste kommt zum Schluss…


Frankfurt Marathon – Zurück in der Spur….

Es ist wieder da, das wahnsinnig gute Gefühl beim Laufen und die Gewissheit dass es eben geht. Weg war es eigentlich nie aber nach meinem Ironman im Sommer lief dann doch nicht alles so wie erwartet. Das Resultat war eine mittelmäßige Form, und diverse Kilos zuviel auf den Rippen. Glücklicherweise habe ich dann aber nach dem Urlaub die Kurve gekriegt und mein übliches Marathon-Vorbereitungsprogramm durchgezogen. OK jetzt sind 4 bzw 6 Wochen nicht wirklich ausreichend um sich vernünftig auf einen Marathon vorzubereiten aber hey, es ging ja auch nie um eine neue Bestzeit.

Und so ging ich das Projekt München-Frankfurt auch ganz entspannt an. In München war ja eigentlich eine Podiumsplatz mit der Mannschaft geplant, als diese aber platzte hing ich so ein wenig in der Luft wie ich denn nun dort rennen sollte. Wolfi wollte um die 2:55 laufen. Ich wusste zwar dass ich das schon wieder Laufen kann, ob dann aber zwei Wochen später in Frankfurt noch eine halbwegs ordentliche Zeit machbar wäre, konnte ich nicht einschätzen. Ich lief also mal mit Wolfi los und wollte dann unterwegs entscheiden ob ich ihn ziehen lasse, oder dabei bleibe, je nach Ermüdungszustand. Das Eegebniss ist bekannt nach 2:56 waren wir zusammen im Ziel und Wolfi war ein wenig erschöpfter als ich :-).

Allerdings zeigte sich in den folgende Tagen, dass auch ich eine 2:56 nicht ohne Folgen laufen kann. Eine hartnäckige Muskel/Sehnen-Ansatzreizung am rechten Knie bereitete mir doch einiges Kopfzerbrechen. Und so gings dann in Frankfurt an den Start ohne zu wissen was da raus kommt. Wirklich erholt fühlte ich mich nicht und ein aussagekräftiges Training um eine verlässliche Prognose machen zu können, hatte ich auch nicht auf der Haben Seite.

Lediglich meinen Kopf hatte ich unterschätzt. Und der hatte wohl den größten Anteil, an dem aus meiner Sicht phänomenalem Ergebniss (2:46:56). Das ganze Wochenende war einfach toll. An erster Stelle natürlich weil das unser Asics-Frontrunner-Jahresabschluss war. Zu Beginn des Frontrunnerprojects hätte ich nie erwartet dass solch eine Gemeinschaft entsteht. Aber nun ist es tatsächlich so, dass ich ob in Berlin, Wiesbaden oder Tübingen Freunde habe, und noch dazu ticken die irgendwie genause wie Du und ich. Darum freute ich mich auch wie Bolle auf Samstag, Sonntag und ich sollte nicht enttäuscht werden. Samstags auf der Messe war das erste Meet and Greet und zum 20`ten Jubiläum des Asics Gel Kayano gabs von Asics gleich mal für alle von uns ein brandneues Paar… Hier mal ein schönes Bild von einem Großteil unserer Truppe:

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Abends gings dann ins Maritim und das marathontaugliche Abendessen wurde umramt von der Ehrung der Frontrunner des Jahres. Glückwunsch noch mal an dieser Stelle an alle. Der Abend war klasse und wer wollte konnte dann auch mit Dieter Baumann oder Jan Frodeno noch ein wenig fachsimpeln. Üblicherweise gehts dann aber zumindest für die meisten (es wurde von Ausnahmen berichtet ;-))Marathonstarter zeitig ins Bettchen. Schließlich findet ja das eigentliche Highlight erst am Sonntag statt.

Und für mich wurde es dann auch wirklich eins. Vom Start weg fühlte ich mich super. Null aufgeregt und sogar das Wetter war mir egal. Zusammen mit Mark (18, Rookie) ging es also im 4er Schnitt los. Eigentlich sollte es ein wenig langsamer werden aber wie gesagt, ich lies es laufen. Und Mark wollte mal sehen ob er da mitlaufen kann. Bei km 10 entschied er sich dann langsamer zu machen, und ja er musste in der Folge noch büssen (3:19). Aber hey, der erste Marathon!!! Glückwunsch Mark, auch wenns weh tat ;-). Ich dagegen rollte mich so langsam ein und von km zu km wurde es besser. Nix zwickte, an den Verpflegungsstellen hatte ich keine Probleme das Gel und Wasser zu bekommen und so entwickelte sich das Rennen immer besser. Wenn es sowas wie den „Flow“ gibt, dann hatte ich den ab km 30. Grinsen, Arme in die Höhe kurzer Smalltalk – alles kein Problem. Ich hatte Spaß. Und spätestens jetzt wusste ich auch, das Ding läufst Du heim. Selbst die Windböen gegen Ende konnten mir lediglich ein leichtes Lächeln entlocken. Schließlich hatten wir ja auch vom Rückenwind auf der Mainzer profitiert.

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Manni_Ffm_13_km_39Und so erstürmte ich nach 2:46:56 die Festhalle, und freute mich riesig über das unerwartete Ergebniss. Mit dem Ergebniss im Rücken bin ich jetzt natürlich mächtig motiviert, und wenn mich gesundheitlich nix bremst, werde ich 2014 mächtig „rocken“.

Jetzt mache ich aber erst mal Pause und genieße die Wintercrossläufe und entspannte Einheiten. Soviel mal für den Moment, bis bald, euer Manni

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