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3. HimmelswegeLauf

Bei dem Titel für eine Laufveranstaltung, sollte man annehmen dass es sich um eine „himmlische“ Veranstaltung handelt. War es eigentlich auch, allerdings tat es auch höllisch weh….Aber der Reihe nach:

Am längsten Tag des Jahres fand am 21.06.2014 am Fundort der Himmelsscheibe von Nebra (zeigt die weltweit älteste bisher bekannte konkrete Darstellung des Kosmos, und ist ein einzigartiges Zeugnis der Menschheitsgeschichte. Die 3600 Jahre alte runde Bronzescheibe misst 32 cm im Durchmesser und zeigt die Sonne – je nach Deutung auch den Vollmond –, eine Mondsichel sowie insgesamt 32 goldene Sterne) bereits zum dritten Mal, der HimmelswegeLauf statt.

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 Zum Start über die Königsdisziplin im Laufsport (dem Marathon über 42,195 km) stand ich pünktlich um 09:30 Uhr, an der Startlinie in Naumburg an der Saale. Die Vorbereitung dafür lief allerdings alles andere als planmäßig. Bereits im März streckte mich ein Rippenbruch nieder. Als der dann abgeheilt war ereilte mich der nächste Rückschlag in Form eines Muskelfaserrisses in der rechten Wade. Mit lediglich zwei langen Läufen und keinerlei Tempotraining, war mir schon vorher bewusst, dass das eventuell doch nicht ganz so einfach werden könnte. Ich ging dementsprechend mit gedämpfter Erwartungshaltung ins Rennen. Bei einem überschaubaren Läuferfeld (99 Marathonis im Ziel) erhoffte ich mir dennoch ein Plätzchen auf dem Stockerl.

Kein geringerer als die deutsche Lauflegende Waldemar Cierpinski (zweimaliger Olympiasieger im Marathon und einer der 5 Deutschen die jemals unter 2:10 den Marathon beendet haben) schickte mich mit ca. 120 weiteren Startern auf die Strecke die in Naumburg begann und an der Arche Nebra in Wangen endete. Bei 14°C und bewölktem Himmel, schien zunächst einmal alles gerichtet um einem idealen Rennen beste Bedingungen zu bieten. In Unkenntnis der Stecke verließ ich mich auch bei der Topographie auf die nackten Daten. Die besagten es geht immer an der Saale entlang. Ging es auch, allerdings gab es immer mal wieder einen kurzen Abstecher in die angrenzenden Weinberge.

Was also auf dem Papier wie ein vermeintlich „einfacher“ Marathon aussah, entpuppte sich dann als echte Herausforderung. Immer wieder galt es kleinere und größere Hügel zu erklimmen. Hinzu kam ein permanenter Gegenwind auf den Geraden an der Saale entlang. Als dann zum Mitte des Rennens auch noch ein, wenn auch kurzer dafür heftiger, Regenschauer uns duschte, galt es schon alle mentalen Kräfte richtig einzusetzen, um nicht einfach stehen zu bleiben.

Ich lief von Beginn an auf Position zwei und hatte eigentlich über die komplette Strecke ein einsames Rennen. Den Führenden hatte ich bis Mitte des Rennens im Blick. Dann allerdings schwanden mir immer mehr die Kräfte. Das ging aber auch dem späteren Sieger so wie er mir im Anschluss berichtete. Letztlich kämpfte ich mich in 02:55:54 ins Ziel (5 Min nach dem Sieger und 15 Min vor dem Drittplatzierten) und erreichte damit Platz zwei im Gesamtfeld und Platz 1 in der Altersklasse.

Als schöne Überraschung konnte ich dann kurz nach meinem Einlauf noch Joyce begrüßen die kurzfristig aus Berlin angereist war um beim Halbmarathon zu starten. Auch sie wurde zweite und zusammen mit Falk Cierpinski, der den Halbmarathon gewann, landeten alle drei Asics Frontrunner sehr erfolgreich auf dem Siegerpodest. Herzlichen Glückwunsch noch mal an dieser Stelle!!!

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Alles in allem war das ein sehr erfolgreicher Ausflug nach Sachsen Anhalt und landschaftlich ist der Marathon sehr empfehlenswert. Bestzeiten sollte man aber keine erwarten…

 


BIG 25 Berlin die „Zweite“

Nach 2013 sollten sich auch dieses Jahr Berlins Straßen, für mich als durchaus erfolgsfördernd heraustellen. Dabei waren die Umstände fast vergleichbar mit letztem Jahr. Plagte mich damals der Ischias und zwang mich zu einer längeren Laufpause in der Vorbereitung, sollten es 2014 zwei gebrochene Rippen sein, die mir die (un)nötige Ruhe aufzwangen.

Passiert ist mir das Ende März im Trainingslager auf Fuerte. Und nein, nicht beim Radeln sondern beim Treppensteigen mit Radschuhen und Klick Pedalen. Mein Arzt meinte dann ich solle 6 Wochen Ruhe geben. Das hab ich auch zwei Wochen lang gemacht 🙂 !!!

Seit dem hab ich so langsam wieder das Training angezogen. Allerdings noch nicht auf dem Niveau das ich bis zum Trainingslager schon hatte. Darum habe ich auch die geplante neue Bestzeit im Marathon erst mal auf den Herbst verschoben. Was nicht bedeuted, dass ich im Frühjahr keinen Marathon laufen werde. Im Juni gönne ich mir dann doch noch einmal irgendwo in der Republik meine Lieblingsdistanz von 42,195 km…

Und da die gemeine Trainingslehre ja der Auffassung ist man solle in Vorbereitung eines solchen Unterfangens „lange Läufe“ einplanen, bot sich natürlich einer meiner liebsten  Asics Frontrunnerevents in Berlin an.

So stand ich also am Freitag am Berliner Hauptbahnhof und wurde herzlich von Joyce empfangen, die mir wie bereits letztes Jahr ein Bett und Dach über dem Kopf, fürs Wochenende zur Verfügung stellte. Vielen Herzlichen Dank noch mal hier ganz offiziell!!! Das ist auch so ein Grund warum ich mich in unserer „Asics Frontrunner“ – Gemeinschaft so wohl fühle.

Am Sonntagmorgen war es dann wieder soweit. Tausende von Läufern, strömten Richtung Olympiastadion vor dem wie jedes Jahr pünktlich um 10:00 Uhr der Startschuss erfolgte. Mit deutlich unter 10°Celsius war es mir etwas zu kalt aber nach den ersten paar Kilometern sollten Hände und Füße auch wieder Betriebstemperatur erreichen.

Von uns Asics Frontrunnern waren außer mir noch Anke und Daniel (beide auf der 10er Strecke) und Simon am Start, der genau wie ich die 25km auf dem Programm hatte. Da ich Mittwochs zuvor bei den Bezirksmeisterschaften über 10km  auf der Bahn 25 Runden in 37:25 absolvierte, und mich dafür doch gehörig anstrengen musste, wusste ich nicht so Recht wie ich mein Rennen angehen sollte. Mein Plan war daher vom Start weg um die 04:00 Min/km vielleicht ein Ticken schneller. OK wie fast immer war dann der erste km mit 3:44 etwas zu schnell, aber egal ich war im Rennen.

Hatte ich letztes Jahr mit Jens noch einen Edelhelfer an meiner Seite, der mir 25km Windschatten bot und auch schon mal langsamer machte wenn ich darum bat, musste ich mich dieses Jahr alleine beweisen. Allerdings hatte ich Glück: Vom Start weg hatte ich einen Läufer vor mir der in etwa das lief was ich mir zutraute. Nach ca. 10km waren wir dann zu dritt, allerdings war das Tempo für mich grenzwertig. Mehrmals musste ich die Jungs ein paar Meter ziehen lassen. Da mein Kopf aber mindestens genauso gute Arbeit leistete wie meine Beine, kämpfte ich mich jedesmal wieder ran, wohl wissend dass wenn die erst mal wären, ich sie wohl auch nicht mehr erreichen könnte.

So ließ ich es also rollen und freute mich über jeden Kilometer auf der Haben Seite. Irgendwann wusste ich dann auch dass der große Einbruch nicht kommen würde und so konnte ich trotz der Belastung den Lauf genießen. Außerdem wusste ich dass bei Kilometer 20 mein persönlicher mitgereister Fanblock wartete, und hey, da kann es einem gehen wie es will, Lächeln Baby….

Dass ich dann allerdings nach 01:37:12  sogar noch mal über ne halbe Minute schneller als im Vorjahr war hab ich auch erst im Nachhinein realisiert. Alles in allem war es abermals ein tolles Wochenende und erfolgreich noch dazu. Platz 36 gesamt und 3ter in der AK bei 2901 Männern im Ziel sind die nackten Zahlen, aber das nur am Rande. So darf das jetzt ruhig weitergehen ich freue mich auf den Rest des Jahres bis bald, Manni

Im Ziel Big 25 Berlin


Ein Start ins neue Jahr der etwas anderen Art…

Ganz wie es sich für einen Asics Frontrunner gebührt, hatte ich mich kurzfristig entschlossen beim ersten Marathon des Jahres in Zürich/Schlieren an den Start zu gehen. Und wenn ein Veranstalter dieses Siegel sein Eigen nennen will, sollte es auch zeitig los gehen. Und so starteten bereits zum 10`ten Mal pünktlich um 00:00 Uhr am 01.01.2014 rund 180 Marathonis um die klassische Distanz von 42,195 km in Angriff zu nehmen.

Eine gezielte Vorbereitung hatte ich nicht, allerdings war ich in relativ guter Form für diese Jahreszeit. Wenn alles rund lief erhoffte ich mir einen Platz unter den Top 10 und eine Zeit von knapp unter 3 Stunden. Da gab es natürlich verschieden Unbekannte die dem Unterfangen einen Strich durch die Rechnung machen konnten. Nachts, nur mit Stirnlampe bewaffnet und bei Minusgraden… Schaun mer mal, dachte ich mir.

Die Motivation für solch ein Unterfangen hatte bei mir verschiedene Gründe. Einer davon war natürlich die Jahres Weltrang Bestenliste im Marathon. Einmal vor Äthiopien und Kenia, welcher Marathonläufer träumt nicht davon? Klar, nur für ein paar Tage, aber hey immerhin 🙂

So gegen 20:00 Uhr machte ich mich also auf Richtung Schlierener Sporthalle. Vom Hotel zum Bahnhof kamen mir dann die üblichen Feierwütigen entgegen und ich musste grinsen bei dem Gedanken an mein Unterfangen. Komisches Gefühl…

In der Halle dann ein ganz anderes Bild. Gedämpfte Stimmung, zahlreiche Läufer/innen beim Essen und ruhigen Gesprächen. Viele auch in sich selbst vertieft oder auf der Tribüne flach liegend und letzte Kräfte sammeln. Das tat ich dann auch in Ermangelung anderer Möglichkeiten.P1070349 Die Zeit zog sich aber irgendwann ließen sich die Zeiger nicht mehr aufhalten und der Jahreswechsel und somit der Start des 10`ten Neujahrsmarathon stand an.

Zum Rennen: Als Asics Frontrunner gab es für mich natürlich nur eine richtige Startposition: Erste Reihe! Die Temperatur betrug ziemlich genau 0°C und ich war dementsprechend eingepackt. So ging es also los und von Beginn an versuchte ich so zu Laufen wie ich dachte durchkommen zu können. Nach gut 4 km war ich dann Mutterseelenalleine und meine Stirnlampe verrichtete beste Dienste. Die Strecke war nämlich zum Einen stockfinster, und zum Anderen nicht gerade „schnell“. Soll heißen, der 4 Runden Kurs ging an einem Fluß entlang auf einem Schotterweg der schon mal auf und ab ging und, na klar, auch diverse Stolperfallen wie Bodenwellen oder Wurzelwerk enthielt. Außerdem durften wir über drei Fußgängerbrücken mit Holzbohlen die bei vereistem Nebel dementsprechenden Halt boten. Aber das war natürlich alles erst mal gar nicht so schlimm. Ausgeruht und motiviert rennt man halt wie man kann. Und so gingen die ersten 10 km auch unter 40 Min weg. Ich war mit mir und der Nacht zufrieden.

Dass das Ganze Happening spannender werden könnte, schwante mir dann so bei km 18. Irgendwie waren meine Oberschenkel und vor allem die Rückseite nicht ganz so entspannt wie sie sein sollten. Egal, gleich Halbzeit dachte ich und los. Als ich dann das zweite Mal durch die Sporthalle lief (Start und Ziel und „Feiermeile“) P1070344 hatte ich bei der Halbmarathonmarke rund 1:25 auf der Uhr. Ui a weng schnell dachte ich. Aber ihr kennt ja mittlerweile meinen Spruch „Schaun mer mal“.

Da erfuhr ich auch das erste Mal an welcher Position ich eigentlich lief: „Manfred Scherer aus Deutschland auf Platz 8“ tönte es aus den Lautsprechern in der Halle. Ich war mit mir zufrieden. Jetzt bloß nicht nachgeben und eins meiner Ziele war greifbar. Direkte Gegner sowohl nach vorne als auch nach hinten konnte man nicht ausmachen und so suchte ich mein Heil in der Flucht nach vorn. Also Brust raus Kopf hoch und Körperspannung halten. Ging dann auch. Sorgen machte ich mir allerdings um meine Verpflegung. Die Aufnahme von Wasser, Iso oder Gels stellte sich immer schwieriger dar. Meine Finger waren mittlerweile klamm und kalt und zu fast keiner kontrollierten Tätigkeit mehr im Stande. Ich fühlte mich zwar noch gut, wusste allerdings aus Erfahrung dass das ganz schnell kippen kann. Und so blieb ich dann ab km 25 bei jeder Verpflegungsstelle kurz stehen um die benötigte Energie zu tanken. Das zahlte sich aus. Meine km Splits gingen zwar auch nach unten, aber in Runde drei überholte ich zuerst den 7 Platzierten und dann auch noch den Sechsten. Platz Sechs also damit wäre ich mehr als zufrieden. Jetzt bloß nicht nachgeben.

Mein Körper war mittlerweile schon völlig im Eimer aber mein Kopf gewann einmal mehr die Oberhand. Eine Runde noch, ha lächerlich. Und schließlich gibt es zu Hause auch noch ein paar liebe Menschen die mir fest die Daumen drücken und auf mich zählen. Und so war die letzte Runde dann zwar ein Kampf aber selbst das Ende des Akkus meiner Stirnlampe, und der damit völlig in der Dunkelheit laufenden letzten 5 km, konnten mich nicht mehr aufhalten.

Nach 2:54:40 kam ich als 6`t schnellster Mann im Jahr 2014 ins Ziel und gewann sogar meine Altersklasse. Geil!!!

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Alles erreicht 2014 kann kommen. Solch einen Jahresbeginn vergisst man nicht. Ob ich meinen gewonnenen Freistart für 2015 in Anspruch nehme lass ich aber jetzt mal offen…

Keep on running Manni


Alles auf Start…

Ich mag mich gar nicht lange aufhalten mit einem Jahrerückblick. Für mich war es ein sehr emotionales Jahr und vieles kam völlig anders, als noch zu Beginn 2013 erwartet. Jetzt steht schon wieder ein Jahreswechsel an und, na klar, neue Ziele sind bereits gesteckt.

Wie die aussehen erfahrt ihr spätestens am 02.01.2014. Nur so viel: Beginnen werde ich das neue Jahr wie es sich für einen Frontrunner gebührt. Mein erster Wettkampf 2014 startet genau um 00:00 Uhr. Dann laufe ich in Zürich den Neujahrsmarathon und hoffe unter den Top 10 anzukommen… schaun mer mal. Für alle die mal sehen wollen wie es denn läuft: Hier der Live Link (StNr 5024)

Einen gehörigen Anteil an der Motivation für meinen Sport haben alle meine Unterstützer. Daher gilt es auch für mich, an dieser Stelle Danke zu sagen. Zuallererst natürlich an Asics und das gesamte Frontrunnerteam. Als ein Frontrunner der ersten Stunde darf ich ein weiters Jahr die Asics Fahnen hoch halten und das freut und motiviert mich ungemein.

Außerdem bedanke ich mich bei Sabine und ihrem Team Physiomedica für die nun schon jahrelange Betreuung, bei Raffael und seinem Team Androgon für die tolle Unterstüzung und nicht zu vergessen Chris und meinem liebsten Regenerationdrink „Captain Pain„.

Soviel für den Moment, ich wünsche Euch allen einen Guten Rutsch und ein tolles 2014 und immer dran denken:

The world is what you think it is…


Auf bestem Wege…

Die Vorbereitung auf`s Frühjahr läuft ganz hervorragend. Große Ziele sind gesteckt die Motivation ist immens und der Athlethenkörper freut sich auch wieder gefordert zu werden. Zusammen mit den Asics Frontrunnern wird 2014 dann hoffentlich ein erfolgreiches Jahr. Zur Einstimmung in die neue Saison kann ich mir ab sofort auch folgenden Film ansehen, den mein Freund Chris gedreht hat. Wenn jemand einen kompetenten Werbeprofi braucht, vermittel ich sehr gern den Kontakt!!!


Das Beste kommt zum Schluss…

Frankfurt Marathon – Zurück in der Spur….

Es ist wieder da, das wahnsinnig gute Gefühl beim Laufen und die Gewissheit dass es eben geht. Weg war es eigentlich nie aber nach meinem Ironman im Sommer lief dann doch nicht alles so wie erwartet. Das Resultat war eine mittelmäßige Form, und diverse Kilos zuviel auf den Rippen. Glücklicherweise habe ich dann aber nach dem Urlaub die Kurve gekriegt und mein übliches Marathon-Vorbereitungsprogramm durchgezogen. OK jetzt sind 4 bzw 6 Wochen nicht wirklich ausreichend um sich vernünftig auf einen Marathon vorzubereiten aber hey, es ging ja auch nie um eine neue Bestzeit.

Und so ging ich das Projekt München-Frankfurt auch ganz entspannt an. In München war ja eigentlich eine Podiumsplatz mit der Mannschaft geplant, als diese aber platzte hing ich so ein wenig in der Luft wie ich denn nun dort rennen sollte. Wolfi wollte um die 2:55 laufen. Ich wusste zwar dass ich das schon wieder Laufen kann, ob dann aber zwei Wochen später in Frankfurt noch eine halbwegs ordentliche Zeit machbar wäre, konnte ich nicht einschätzen. Ich lief also mal mit Wolfi los und wollte dann unterwegs entscheiden ob ich ihn ziehen lasse, oder dabei bleibe, je nach Ermüdungszustand. Das Eegebniss ist bekannt nach 2:56 waren wir zusammen im Ziel und Wolfi war ein wenig erschöpfter als ich :-).

Allerdings zeigte sich in den folgende Tagen, dass auch ich eine 2:56 nicht ohne Folgen laufen kann. Eine hartnäckige Muskel/Sehnen-Ansatzreizung am rechten Knie bereitete mir doch einiges Kopfzerbrechen. Und so gings dann in Frankfurt an den Start ohne zu wissen was da raus kommt. Wirklich erholt fühlte ich mich nicht und ein aussagekräftiges Training um eine verlässliche Prognose machen zu können, hatte ich auch nicht auf der Haben Seite.

Lediglich meinen Kopf hatte ich unterschätzt. Und der hatte wohl den größten Anteil, an dem aus meiner Sicht phänomenalem Ergebniss (2:46:56). Das ganze Wochenende war einfach toll. An erster Stelle natürlich weil das unser Asics-Frontrunner-Jahresabschluss war. Zu Beginn des Frontrunnerprojects hätte ich nie erwartet dass solch eine Gemeinschaft entsteht. Aber nun ist es tatsächlich so, dass ich ob in Berlin, Wiesbaden oder Tübingen Freunde habe, und noch dazu ticken die irgendwie genause wie Du und ich. Darum freute ich mich auch wie Bolle auf Samstag, Sonntag und ich sollte nicht enttäuscht werden. Samstags auf der Messe war das erste Meet and Greet und zum 20`ten Jubiläum des Asics Gel Kayano gabs von Asics gleich mal für alle von uns ein brandneues Paar… Hier mal ein schönes Bild von einem Großteil unserer Truppe:

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Abends gings dann ins Maritim und das marathontaugliche Abendessen wurde umramt von der Ehrung der Frontrunner des Jahres. Glückwunsch noch mal an dieser Stelle an alle. Der Abend war klasse und wer wollte konnte dann auch mit Dieter Baumann oder Jan Frodeno noch ein wenig fachsimpeln. Üblicherweise gehts dann aber zumindest für die meisten (es wurde von Ausnahmen berichtet ;-))Marathonstarter zeitig ins Bettchen. Schließlich findet ja das eigentliche Highlight erst am Sonntag statt.

Und für mich wurde es dann auch wirklich eins. Vom Start weg fühlte ich mich super. Null aufgeregt und sogar das Wetter war mir egal. Zusammen mit Mark (18, Rookie) ging es also im 4er Schnitt los. Eigentlich sollte es ein wenig langsamer werden aber wie gesagt, ich lies es laufen. Und Mark wollte mal sehen ob er da mitlaufen kann. Bei km 10 entschied er sich dann langsamer zu machen, und ja er musste in der Folge noch büssen (3:19). Aber hey, der erste Marathon!!! Glückwunsch Mark, auch wenns weh tat ;-). Ich dagegen rollte mich so langsam ein und von km zu km wurde es besser. Nix zwickte, an den Verpflegungsstellen hatte ich keine Probleme das Gel und Wasser zu bekommen und so entwickelte sich das Rennen immer besser. Wenn es sowas wie den „Flow“ gibt, dann hatte ich den ab km 30. Grinsen, Arme in die Höhe kurzer Smalltalk – alles kein Problem. Ich hatte Spaß. Und spätestens jetzt wusste ich auch, das Ding läufst Du heim. Selbst die Windböen gegen Ende konnten mir lediglich ein leichtes Lächeln entlocken. Schließlich hatten wir ja auch vom Rückenwind auf der Mainzer profitiert.

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Manni_Ffm_13_km_39Und so erstürmte ich nach 2:46:56 die Festhalle, und freute mich riesig über das unerwartete Ergebniss. Mit dem Ergebniss im Rücken bin ich jetzt natürlich mächtig motiviert, und wenn mich gesundheitlich nix bremst, werde ich 2014 mächtig „rocken“.

Jetzt mache ich aber erst mal Pause und genieße die Wintercrossläufe und entspannte Einheiten. Soviel mal für den Moment, bis bald, euer Manni


Endspurt

Und zack, steht auch schon wieder der erste meiner beiden Marathons zum Jahresabschluss vor der Tür. Am Sonntag gilt es also in München bei den Deutschen Meisterschaften! Allerdings hat sich das gesetzte Ziel nun kurzfristig doch anders entwickelt. Geplant war ja mit der Mannschaft einen Stockerlplatz zu erlaufen. Leider ist die Mannschaft geplatzt, da Jogi sich leider die Schulter ausgekugelt hat und er vom Arzt striktes Sportverbot auferlegt bekommen hat (er könnte auch gar nicht, an dieser Stelle noch mal Gute Besserung). Ersatz steht leider keiner bereit und so wird der München Marathon dann doch nur ein schnellerer Trainingslauf mit guter Verpflegung 🙂
Da ich nicht in der Verfassung bin eine neue Bestzeit (wäre unter 2:40) zu Laufen komme ich auch gar nicht in die Versuchung noch auf einen Einzeltitel zu schielen. Die Sommermonate liefen dann aus verschiedenen Gründen doch nicht ganz so wie ich das erhoffte. Dafür war der Florida Urlaub umso schöner. Dort nennt man den Regen übrigens Liquid Sunshine, weils ja auch im Regen schön warm ist. Davon könnte ich am Sonntag ein wenig vertragen.
Wie auch immer, seit nunmehr 5 Wochen konnte ich super trainieren und Motivation gabs in Form von einem Mega Päckchen von meinem Ausrüster Asics mit allerlei sehr schickem Laufequipment in knalligem Orange.
Manni in Orange

Die Form ist da und ich freu mich doch schon sehr auf Sonntag. Ein wenig blutet mir natürlich das Herz wenn ich die Berichterstattung aus Hawaii verfolge aber so ist das nun mal im Sport. Es läuft nicht immer so wie man das gerade will. Egal, wo wir grad dabei sind: Mein nächster Quali Versuch für Hawaii steigt 2015…

Am Sonntag nun werde ich irgendwas um die 3 Stunden Laufen. Wie gesagt, die Zeit ist nicht so relevant. In Frankfurt dann in zwei Wochen will ich noch mal alles geben. Wenn dann noch mal eine Zeit von unter 2:50 rausspringt wäre das super. Schaun mer mal. Aber eins nach dem Anderen jetzt rocken wir erst mal München…

In diesem Sinne bis in Kürze euer Manni


Statusmeldung aus der Sommerpause

Man kann sich sicher Schlimmeres vorstellen um in der Sommerpause einen Weckruf zu erhalten. Bei uns Frontrunnern kam dieser in Form von zwei Packerl von Asics. In der Mail von Carsten hieß es dann: „Damit ihr bei den Temperaturen auch passend gekleidet seid, haben wir uns entschlossen euch ein kleines Sommerpäckchen zu packen. Dieses sollte euch im Laufe der Woche erreichen.“
Drin war das P1060936
und das IMG_3216
Auch wenn ich schon wieder neue Ziele fest im Visier habe, ist es doch immer wieder sehr motivierend wenn unerwartet der Postbote vor der Tür steht.
Seit meinem Ironman sind nun schon wieder vier Wochen vergangen. Den habe ich mittlerweile komplett verdaut und auch schon wieder zwei 10km Wettkämpfe bestritten. Zwei Wochen nach Frankfurt bin ich sogar schon wieder ne 38:17 bei tropischen Bedingungen gelaufen. So ganz ernsthaft bin ich aber noch nicht wieder am Trainieren.
Das geht nun wieder los und ich freue mich auch darauf. Schließlich stehen noch mindestens zwei Highlights an dieses Jahr. Zum Einen werde ich mit der Mannschaft versuchen in München bei den Deutschen Meisterschaften im Marathon (13.10.2013) einen Stockerlplatz zu erlaufen, und zum Anderen folgt zwei Wochen später am 27.10.2013 unser alljährlicher Frontrunnerabschluß in Frankfurt. Und da ich lieber schnell als langsam unterwegs bin werde ich auch dort noch mal Vollgas geben und mal testen ob sowas Sinn macht…
Vorher geht`s aber erst noch mal in den Urlaub, natürlich nicht ohne ein Paar Asics…
Soviel mal für den Moment, es grüßt euch alle der Manni


Ironman Frankfurt 2013 – zum sechsten Mal Sport für Erwachsene…

IMG_3244Tja was soll ich sagen, es hat nicht sollen sein. Mein anvisiertes Ziel, die Hawaii Quali, habe ich klar verfehlt. Mit 10:04:02 war ich rund 20 Minuten zu langsam. Warum? Ich versuch mich mal in einer Analyse. Aber der Reihe nach:
Die Nacht zum Rennen hin war gewohnt unruhig. Vielleicht war ich etwas nervöser als sonst, schließlich hatte ich mir selbst große Ziele gesteckt. Wie auch immer, mittlerweile habe ich sogar bei einem Langdistanztriathlon eine gewisse Routine beim „üblichen“ Prozedere vor dem Start.
Aufstehen um 03:40 Uhr, Bad, Kaffee, Brötchen mit Erdnussbutter Banane und Honig und noch mal die Flaschen kontrolliert. Passt. Um 04:30 Uhr werde ich abgeholt und zusammen mit Sonja und Ralf gehts auf nach Frankfurt. Shuttlebus klappt prima, wir sind zeitig in der Wechselzone und nachdem Rad und Ausrüstung kontrolliert sind gehts in die Schlange zum Dixi. Das dauert dann leider fast ne halbe Stunde und so kommt doch ein wenig Hektik auf. Macht nix, der Tag wird lang und knapp 20 Min vor dem Start schlüpfe ich in den Neo und marschiere Richtung Schwimmstart.P1060685a<
Zum ersten Mal an diesem Tag sehe ich Bernie und wir schwimmen gemeinsam Richtung "rechts außen" der allseits beliebten "Starting Position"…
Das Schwimmen lief dann super. Bernie hatte ich leider direkt am Start verloren, allerdings schaffe ich es nach etlichen Jahren tatsächlich mich im Wasser gerade auf ein anvisiertes Ziel zu zubewegen. Während der 3,8km finde ich immer mehr mein Tempo und bin immer mal wieder am überholen. Füße die mir den Weg weisen konnten, hatte ich leider keine allerdings diente ich diesesmal als Wasserschattengeber für nachfolgende Schwimmer. Wie sich die Zeiten ändern 🙂
Nach 01:00 und ein paar Sekunden entstieg ich dem Langener Waldsee happy und entspannt – alles im Soll.
Auf dem Rad hab ich mich dann erst mal verpflegt und machte mich auf, Richtung Frankfurt in die erste Runde. Die schnellen Radler waren gleich weg und so fuhr ich relativ einsam. Mein SRM meldete um die 200 Watt, Tempo war noch nicht ganz im Soll. Was allerdings hier schon sehr präsent war, war der Wind. Hier zeigte sich dann auch gleich der Nachteil der frühen Startgruppe. Wenn man sich in einem Block von ein paar Hundert Athleten befindet (2`te Startgruppe) und regelkonform Abstand hält steht man dennoch nicht permanent im Wind.
Wie auch immer nach 50 km wies mein Tacho eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 32,3 km/h aus. Mist. Also versuchen noch ein bisschen mehr aufs Gas zu drücken. Fehler, sowas rächt sich bei einem Ironman. Bei km 100 war ich nicht wirklich schneller (32,5 km/h) aber schon sehr viel erschöpfter. Einziger Trost oder auch Hoffnung in dem Moment, Bernie ging es genauso. Vielleicht hatten ja alle Probleme und abgerechnet wird bekanntlich am Schluß. Also konzentriert weiterfahren und das Beste hoffen. Zusammen mit Bernie absolvierte ich alo die zweite Runde und mittlerweile wurden wir von mehreren schnelleren Gruppen aus dem späteren Schwimmstart überholt. Die Problematik ist jedes Jahr die gleiche: Zu viele Radler mit annähernd gleichem Niveau auf solch einer Strecke. Natürlich kommt man da zwangsläufig in die Lage nicht immer ganz den Regeln entsprechend windschattenfrei zu fahren. Und selbst wenn, spart man in solch großen Gruppen dennoch enorm viel Energie.
Für uns waren diese Gruppen allerdings zu schnell und nach ein paar Kilometern die ein wenig leichter gingen waren die durch und wir wieder alleine…
Wie gesagt, nur der Versuch einer Analyse. Die ganze Wahrheit kann das aber auch nicht sein. Immerhin hatte ich nach den 182km 189 Watt im Schnitt allerdings nur 32,4km/h??? Und ja, ich war die größt mögliche Zeit auf dem Lenker in aerodynamischer Position. Letzlich stieg ich jedenfalls nach 5:32 vom Rad und war Kopfmäßig irgendwo im Niemandsland. Hawaii ist noch drin, wird dann halt ein harter Marathon war meine Einstellung beim Start zur dritten, meiner Lieblingsdisziplin.
Der Wechsel klappte prima und ich gings dann gleich mal sehr flott an. Mein Garmin meldete 04:09 für den ersten Kilometer und ich ermahnte mich zur Anpassung meiner Geschwindigkeit. Lange musste diese Amt allerdings mein Kopf nicht übernehmen. Die Rückmeldung des Körpers nach 4 Kilometern war deutlich. Mach langsam oder das war`s. Split 2, 3 und 4 lagen alle noch um die 04:20. Ganz bewußt hatte ich dann aber das Einsehen und drosselte mich auf 04:30 – 04:40 pro Kilometer. Und dennoch ging es mir sehr schlecht. Ich kannte zwar diesen Zustand, allerdings normalerweise erst ab Kilometer 30 im Marathon. Das war dann der Punkt an dem ich die Quali eigentlich abhakte.
Es ist immer wieder erstaunlich was der Kopf im Stande ist zu leisten. Von da an hatte ich nämlich ein neues Ziel. Oder auch zwei oder drei. Zum Einen wollte ich das Desaster von 2011 wettmachen und erhobenen Hauptes ins Ziel kommen. Und zum Anderen, jetzt bitte nicht lachen – ist aber wahr, war meine Motivation euch, also meiner Familie meinen Freunden, Fans, Bekannten und Arbeitskollegen den Manni zu zeigen der leichtfüßig und souverän lächelnd durchs Feld trabt. Schließlich hatte ich mächtig die Werbetrommel gerührt und ja, letzlich doch zu dick aufgetragenInterview Radio….Wobei ich den Glauben in mich nicht verloren habe und immer noch weiß dass ich die 09:30 drauf hab.
Als ich dann noch fast eine komplette Runde mit Michi Raelert lief und wir dabei auch noch einen gehenden Weltmeister (Pete Jacobs) und den Sebi Kienle überholten wußte ich dass ich so schlecht nicht drauf sein kann und es selbst der Weltspitze mal schlecht geht. OK die Jungs waren mir zwei Runden voraus aber hey, Spaß gemacht hats trozdem.P1060811
Ich lief dann noch ein wenig kaputter nach 10:04:02 Ins Ziel auf dem Römerberg und schaffte es nur mit der allergrößten Anstrengung meine Arme im Zielkanal zu heben.

Kurz vorm Ziel, Bild von Michael Strokosch - Danke noch mal

Kurz vorm Ziel, Bild von Michael Strokosch – Danke noch mal


Der Weisheit letzter Schluss warum ich nun nicht umsetzen konnte was ich trainiert hatte habe ich immer noch nicht ergründen können aber so langsam fügen sich die einzelnen Puzzleteile Stück für Stück zusammen.
Das war ganz sicher nicht mein letzter Ironman und nach Hawaii fahr ich natürlich auch noch mal nur halt nicht 2013.
Bleibt mir nur mich noch einmal ganz ganz herzlich bei allen meinen Unterstüzern zu bedanken. Danke an Asics für die tolle Ausrüstung der letzten Jahre, Captain Pain für die Versorgung nach allen meinen Traingseinheiten und Wettkämpfen und meinem Team Androgon für die tolle Unterstüzung.
Und natürlich Danke an meine Familie alle Fans Freunde Frontrunner Vereinskollegen Arbeitkollegen und alle die ich vergessen habe zu erwähnen.
Es war mir eine Ehre….euer Manni 😉


Ready for racing…

Die Arbeit ist getan – Frankfurt kann kommen.
Die letzten 4 Wochen waren noch einmal sehr trainingsintensiv. Pro Woche kamen nochmal im Schnitt 18 Stunden zusammen. Insgesamt bin ich in der Vorbereitung (ab Oktober 2012) 210 km geschwommen, 7760 km Rad gefahren und 1680 km gelaufen. Und wenn dann am 07.07.2013 noch das Wetter mitspielt hoffe ich in gewohnter Manier Frankfurt zu rocken und mich für Hawaii zu qualifizieren.
Die Generalprobe beim Moret Triathlon am vergangenen Wochenende lief gut, allerdings mit einem Abstrich. Auf dem Rad war ich für meine eigenen Ansprüche zu langsam. Warum weiß ich allerdings ehrlich gesagt gar nicht so genau. Meine Watt-Werte waren genau nach Plan. Auch nach eingehender Analyse konnte ich bisher keinen Grund finden warum sich diese nicht in Geschwindigkeit umgesetzt haben. Ist mir aber jetzt auch egal, Hauptsache in Frankfurt läufts. Andere Streckencharakteristik und weniger Wind (hab ich bestellt) werden schon dafür sorgen dass ich über den Kurs „fliege“. Mit dem Schwimmen und Laufen bin ich dagegen sehr zufrieden.
29:11 für die 2km im Wasser und die 20,7 km Laufen im 04:06er Schnitt bezeugen dem erfahrenen Triathleten die positive Umsetzung geleisteter Trainingsreize.
Sehr verbesserungswürdig ist dagegen die Zeit in den Wechselzonen. Völlig in Vergessenheit geraten, wurde ich beim Wettkampf dann seit Langem mal wieder an meine mangelnden motorischen Fähigkeiten meiner rechten Hand erinnert (Sulcus Ulnaris). Im Alltag habe ich mich mittlerweile arrangiert. Beim Ausziehen von Neo, Anziehen von Socken, Schuhen oder Startnummernband verstrichen dann allerdings Minuten die nicht nötig wären. Da gilts noch ein wenig zu üben…
Diese Woche gehts noch mal ran. Der Feinschliff auf dem Rad ist bereits erledigt. Bei meinen letzten Intervallen an der Hohler Chaussee am Dienstag, kommentierte ein ebenfalls nach oben radelnder Sportler meinen Einsatz mit den Worten: „Bist scho a recht`s Viech“. Entlockte mir eine Schmunzeln und die Einsicht dass da doch was in den Beinen stecken muss. Natürlich auch die Tatsache dass ich so schnell noch nicht da hoch bin. Gestern folgte dann bei, na ja sagen wir mal herausfordernden Bedingungen, die Königsetappe. 201km und über 7 Stunden im Sattel. 6 Liter Flüssigkeit kann so ein Körper aufnehmen ohne in der Blase anzukommen. Das Ganze im ruhigen Tempo und niedrigen Puls. Spaß gemacht hat`s aber dennoch irgendwann so gar nicht mehr. Heute am Donnerstag werde ich nochmal meine neueste Errungenschaft aus dem Hause Asics testen. Noosa8
Mal schauen wie es sich mit dem Gel-Tri Noosa8 meines Sponsors Asics läuft. Bisher habe ich mich noch nicht entschieden wer beim Ironman das Rennen macht. Freitag (Vitamar) und Samstag (Langen-offizielle IM Strecke) wird nur geschwommen, am Sonntag trete ich dann nochmal in den Dienst der TSG Liga Mannschaft und starte beim Quarterman in Bruchköbel. Da kann ich dann das Wechseln noch mal üben.
Mein körperlicher Zustand ist auch auf einem Niveau, dass ich nicht allzu oft erreiche. Mein BMI liegt exakt bei 21, Ruhepuls um die 40, es zwickt kein Ischias mehr die Schulter tut was sie soll ohne das geringste Anzeichen der Überlastung. Und dank Captain Pain nicht mal Muskelkater nach den 7 Stunden im Sattel.
In den letzten zwei Wochen wird dann getapert und dann schaun mer mal was in Frankfurt so raus kommt. Kurz vorm Rennen gibts an gleicher Stelle natürlich noch ne Ansage zu den Zeiten 🙂
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Aloha Manni