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Marathon Nr 29…und schnellster Unterfranke in meiner neuen AK in Würzburg

Damit hätte ich nun wirklich nicht gerechnet. Gehofft ja, dass es aber dann auch so funktioniert, riesig. Bei den Bayrischen/Unterfänkischen Meisterschaften im Marathon am Pfingstsonntag dem 19.05.2013 in Würzburg, kam ich nach 02.49:17 als 18er Gesamt und 4er in der AK45 ins Ziel.

Zusammen mit meinen beiden Vereinskameraden Jogi und Uwe waren wir angereist um den Mannschaftstitel in unserer AK zu holen. Da sowohl Uwe als auch Jogi ihren eigenen Ansprüchen nicht ganz gerecht wurden, war es am Ende immerhin der zweite Platz. Mein größter Respekt gilt hier noch einmal ausdrücklich Uwe. Für ihn war es definitiv die größere Herausforderung trotz seines Einbruchs und der für ihn daraus resultierenden inakzeptablen Zeit, ins Ziel zu Laufen. Nur so konnten wir als Mannschaft zweiter Bayrischer Meister werden.

P1060542 Meine Vorbereitung für den Marathon war alles Andere als ideal. Nach dem Trainingslager auf Malle wollte ich eigentlich wieder so richtig ins Lauftraining einsteigen. Allerdings hatte da mein Ischias was gegen. An Laufen war nicht zu denken. So kam ich in den insgesamt 10 Wochen vor Würzburg auf 30km im Schnitt pro Woche. Lange Läufe hatte ich genau drei (27.04. 28km; 05.05. 26km – Berlin; 12.05. 30 km). Da ich vergangenes Jahr wegen dem Trans Alpine und der daraus resultierenden Achillessehnentzündung vergleichbare Voraussetzungen hatte, erwartete ich also nicht unbedingt dieses Ergebnis. Warum es doch so kam hat sicher mehrere Faktoren. Zum Einen hatte ich schon etliche lange Einheiten auf dem Rad in den Knochen. Die Form ist gut und die Vorbereitung auf Frankfurt am 07.07.2013 wirft seine Schatten voraus.

Zum Anderen bin ich auf dem besten Weg mein Gewicht in den für mich „Ironmantauglichen“ Bereich zu bugsieren. Wenn man aber viel und effektiv trainieren möchte und gleichzeitig auch noch an der „Körperfettschraube“ dreht, bewegt man sich auf einem schmalen Grad. Die schnelle Regeneration nach Training/Wettkampf ist daher sehr entscheidend. Derzeit bin ich in einem Testpool für ein Aminosäuregetränk. („Captain Pain“ regeneriert Sportler die über ihre Schmerzgrenze gehen) Das funktioniert wunderbar. Am Mittwoch vor dem Marathon bin ich noch 150km flott (30,4km/h) Rad gefahren. Davon war allerdings am Sonntagmorgen nix mehr zu spüren. Zum Rennen:

Eigentlich versprachen die Veranstalter ja den „flachsten“ Marathon ever in Würzburg. Pah, dass die sich nicht schämen. Als wir nach wenigen Kilometern das erste Mal über den Main durften war ich ja noch guter Dinge. Allerdings ist und bleibt Würzburg eine langsame Strecke. Immer wieder ging es mal ganz leicht bergan, es galt Pflaster, Schotter oder gar Straßenbahnschienen zu überlaufen und gelegentlich kam auch mal ein kleiner Stutz vom Mainweg wieder hoch auf die Straße. Alles nicht dramatisch, fällt einem aber mit fortschreitender Renndauer doch immer schwerer. Na ja, den Meisten jedenfalls. Ich versuchte beim Blick auf die Uhr,  immer entspannt zu bleiben. Die km Splits waren nämlich alles Andere als gleichmäßig. Einer 04:06, 4:03, 4:07er Serie, folgte auch schon mal ne 3:54. Mit zunehmender Renndauer lief es bei mir immer besser. Ab ca. der Hälfte war ich auch nur noch damit beschäftigt, langsamer werdende Mitstreiter einzusammeln. Der befürchtede Einbruch blieb aus und ich hatte sogar noch genug Kraft das Ziel im Vollspurt zu passieren. Sah für die Zuschauer wahrscheinlich erheiternd aus, da der Athlet den ich 300m vorm Ziel überholt hatte und den ich vermeintlich in meinem Windschatten wähnte, erst 17 Sek nach mir einlief. Egal. ich hatte meinen Spaß und war überglücklich so gut gelaufen zu sein.

Alles in allem bin ich auf dem besten Weg in Frankfurt eine Top Leistung abliefern zu können. Ja ja, das Damoklesschwert „Wetter“ kreist mehr denn je, aber hey, spätestens bis zum 07.07. sollte auch der letzte Regentropfen gefallen sein…

BIG 25 Berlin

Nicht nur das Wetter, auch ich komme immer besser in Form. Doch so sah es kurz nach meinem letzten Artikel, zunächst einmal gar nicht aus. So wie das Wetter, entwickelte sich da leider auch mein Gesundheitszustand. Zu kühl für die Jahreszeit, würde wohl der Meteorologe sagen. Was war los? Eigentlich gar nix Schlimmes. Mein Ischias linksseitig hatte sich entzündet. Das trat Mitte März auf und äußerte sich in stechenden Schmerzen, mit Ausstrahlung nach oben und unten, bei jedem Schritt im unteren Rückenbereich. An Laufen war nicht zu denken.  Nach diversen Arztbesuchen, der ehrgeizigen Behandlung meiner nimmermüden Physios und einem sehr guten Tip von meinem lieben Freund Arnd (Rückenbeschwerden?) ging es sehr sehr sehr langsam, seitdem immer besser. Bis zum Ironman sind es jetzt nicht einmal mehr 9 Wochen und ihr könnt euch vorstellen dass der tiefenentspannte Manni dann doch nicht mehr soooo entspannt war.

Wie auch immer geplant war der Start beim Hypolauf und zwei Tage später dann der 25er in Berlin mit meinen Asics Frontrunnern. Da ich auf dem Rad keinerlei Probleme mit dem Ischias hatte konnte ich so ganz gut meine Ausdauer erhalten und, ganz nebenbei sozusagen, meine Radform gehörig verbessern. Am Freitag war nun also der erste schnellere Lauf nach gut 2 Monaten angedacht. Elke war aus Hannover angereist um erstmals bei uns zu starten und so konnte ich meine Dienste als Pacemaker anbieten, und die Beherbergung als ich in Hannover mal beim Triathlon am Start war, wenigstens teilweise wieder gut machen. Der Test für mich und die Zeit für Elke machten uns beide nur die allerbeste Laune… Das Tempo von 04:28/km machte meinem Ischias keinerlei Probleme und so ging es am Samstag gut gelaunt mit dem ICE nach Berlin.

v.l. Andrea, Daniel, Jens, Sandy, Anne, Manni

v.l. Andrea, Daniel, Jens, Sandy, Anne, Manni

Zu sechst versuchten wir dort unsere Frontrunner Truppe ordentlich zu vertreten und das hat hervorragend funktioniert. Beim Big 25 Berlin konnte man zwischen drei Strecken wählen. 10m, 21,1km und die 25km waren im Angebot (+5×5 Staffel). Andrea ist neu bei uns Frontrunnern und machte gleich mal mächtig auf sich aufmerksam. Von 1055 Frauen die bei den 10km das Ziel erreichten kam sie als Erste über die Ziellinie. Herzlichen Glückwunsch noch einmal! Sandy wurde 11`te, Daniel Fünfter (1240 im Ziel) und Anne wurde mit ihrer Staffel 2te bei den Damen.

Jens und ich gönnten sich die 25. Für Jens war es das erste Mal (25km) und auch er hatte im Vorfeld so seine Probleme. Damit waren wir doch ein prima Team. Kurzerhand entschieden wir uns gemeinsam zu Laufen. Natürlich mit der gegenseitigen Freigabe zum Gas geben, sollte es einem von uns beiden zu langweilig werden….

vorm Start und vor historische Kulisse

vorm Start und vor historische Kulisse

Bei allerbesten Bedingungen standen wir pünktlich um 09:55 Uhr kurz hinter den afrikanischen Jungs und Mädels an der Startlinie um auf denkwürdigen Straßen unsere Hauptstadt zu Fuß zu erkunden. Bei der 33`ten Auflage des Rennens war ein Weltrekordversuch bei den Damen angepeilt. Warum das nicht hingehauen hat weiß ich allerdings nicht. Jens und ich hatten das allerdings nicht vor. Für Jens sollte eine neue Bestzeit herausspringen 🙂 und ich wollte meinen Ischias mal intensiv testen und sehen was ich denn noch so drauf habe. Von Anfang an lief es rund. Mein Rücken machte mir zu keiner Zeit Probleme und mit Jens hatte ich einen sensationellen Wegbereiter mit dem man unterwegs auch immer mal wieder einen kleinen Plausch über diverse touristische Highlights halten konnte. Na ja soweit das eben möglich war bei einem Puls von 160-165 (mein Max Puls liegt bei 172)…Der befürchtete Einbruch aufgrund meines läuferischen Traininsrückstandes (Trainskilometer von Mitte März bis Ende April: 86) blieb aus und so spurteten Jens und ich gemeinsam mit identischer Zielzeit von 01:37:48 über die Ziellinie im Olympiastadion. Damit landeten wir beide auf dem 22 Platz. Bei 2841 Männern die das Ziel erreichten könnt ihr euch vorstellen dass wir sehr zufrieden sind. Der Vollständigkeit halber: Jens wurde 2 ter in der M 35 und ich 5 ter in der M 45.

nach getaner Arbeit, Frontrunner im Glück

nach getaner Arbeit, Frontrunner im Glück…

Alles in allem war das ein tolles Wochenende, mein Ischias macht auch einen Tag später keine Probleme und die Form ist viel besser als befürchtet; so darf das jetzt ruhig weitergehen. Vor dem Ironman am 07.07.2013 stehen jetzt noch drei Wettkämpfe an. In zwei Wochen starte ich beim Würzburg Marathon um mit der Mannschaft Bayrischer Meister in der M 45 zu werden, dann geht s in die Tria Saison mit einem Ligawettkampf in Bruchköbel (Quarterman) und einer Mittedistanz in Münster (Moret).

Soviel mal für den Moment

Manni

Und immer, immer, immer wieder geht die Sonne auf….

Zumindest in Mallorca. Wir hatten aber auch wirklich mal Glück mit dem Wetter. Noch eine Woche vor unserer Ankunft konnte man am Kloster Luc sein Rad im Schnee parken. Nachdem ich in den letzten Jahren zwei Mal im Regen auf Malle trainieren musste, hatte heuer die Insel Erbarmen mit uns. Mit jeweils zwei Ausnahmen von ner halben Stunde zum Ende unserer Tour, kamen wir komplett trocken und bei bestem Wetter durch die 10 Tage. IMG_20130302_121452So kann ich von einem durchaus sehr gelungenem und schönem Trainingslager berichten. Unsere Truppe bestand aus 8 ambitionierten Sportlern. Der Vollständigkeit halber: Andrea, Jürgen, Jürgen, Mario, Thomas, Jogi, Bernie und mir. Alles in allem bin ich 910 km an 8 Tagen gefahren. Wie viele Höhnemeter wir hatten, habe ich jetzt mal nicht zusammengezählt es sollten aber gut über 10.000 gewesen sein. Ist aber auch eigentlich gar nicht so wichtig. Viel wichtiger ist die Tatsache dass ich zum Einen fast völlig problemlos alle Einheiten absolvieren konnte. Zum Anderen kann ich von einem sehr effektiven Training berichten und Anstiege die in vergangenen Jahren noch eine Herausforderung waren machten zeitweise sogar Spaß. Wenn das so weitergeht lass ich es in Frankfurt auf dem Rad krachen, ihr dürft mich gern dran erinnern…

Auch das Laufen klappt wieder immer besser. Die Achillessehnenprobleme sind endgültig Geschichte und in Malle konnte ich zwei Mal beim Koppeln nach über 100km, deutlich unter einem 4er Schnitt Laufen. Also auch in dieser Disziplin sollte ich wieder zu alten Höhen aufsteigen. Beflügeln tut mich da natürlich auch mein Ausrüster Asics. Kurz vor Abflug kam das neue Päckchen für 2013. Was soll ich sagen, jedes Jahr aufs neue überrascht uns Asics mit der neuesten Kollektion und diversen Assesoirs. Neben den obligatorischen Schuhen war dieses Mal noch ein Rucksack mit Schuhfach dabei. Diente mir sogleich als Handgepäck…

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Einzig beim Schwimmen schlage ich mich seit Wochen mit Problemen in der Schulter rum. Einen Versuch zu Schwimmen hab ich zwar unternommenIMG-20130303-WA0005allerdings bin ich nach gut einer halben Stunde mit Schmerzen wieder aus dem Wasser. Ich werd dann halt doch mal den Gang zum Doc antreten. Sorgen mache ich mir deswegen aber noch nicht. Noch ist lange genug Zeit und ob ich dann 5 Minuten schneller oder langsamer schwimme ist nicht entscheidend.

Sponsorenseitig gibts auch was Neues. Ein neues Aminosäurengetränk möchte auf deutschem/europäischem Boden Fuß fassen und ich gehöre zum elitären Kreis der ersten Produkttester. Captain Pain versorgt Sportler die über ihre Schmerzgrenze gehen, so das markige Versprechen. Da Captain Pain in 500ml Flaschen angeboten wird konnte ich nur zwei davon mit auf die Insel nehmen. Eine kam vor eine nach einer schweren Einheit zum Einsatz. Der erste Eindruck war klasse. Ich werde in den kommenden Wochen weiter testen und natürlich darüber berichten…

Diese Woche steht die Regeneration an erster Stelle. Schließlich wird man nicht im Training besser sondern in den Pausen :-). Und dann startet die heiße Phase der Vorbereitung für Frankfurt. Natürlich ahbe ich auf dem Weg dorthin noch diverse Wettkämpfe und Ende März gehts auch noch mal für ne Woche ins Traininslager nach Bremerhaven (Schwimmertrainingslager mit mir als Laufcoach).

Soviel mal für den Moment, und immer schön am Gas bleiben

Manni

Ecco Indoor Trail

Mit der letztjährigen Teilnahme beim Trans Alpinerun wurde meine Leidenschaft fürs Rennen abseits bekannter Pfade geweckt. Daher fiel die Entscheidung relativ schnell beim ersten Asics Frontrunner Event in 2013 mit dabei zu sein.

Das Ganze fand in Dortmund statt und schimpfte sich Ecco Indoor Trail. Man sollte annehmen, um „Trail“ zu rennen bedarf es zumindest eines Waldes oder gar gleich einem Berg oder zumindest irgendwas in der Art. Trailrunning in den Westfalenhallen? Das wollte ich mir dann doch mal genauer ansehen.

Und da mein Ausrüster Asics alle interressierten Frontrunner, zwecks Präsentation der neuen Kampagne „Better your Best“   einlud an dem Spektakel teilzunehmen war ich also am Samstag und Sonntag dort am Start. Gemeinsam mit 9 weiteren Mädels und Jungs ging es für uns dann am Samstag ab 16:30 Uhr auf die Strecke. P1060241Zu Laufen waren vier Runden à 1,3 – 1,5 km. So genau vermochte uns das niemand zu sagen. Schon beim Start war ich wirklich aufgeregt und hatte riesigen Spaß. Im 10 Sec. Abstand wurden wir auf den Kurs geschickt und bereits nach den ersten 50 Metern, natürlich im Vollgas – wir waren schließlich unter der Beobachtung aller Zuschaeuer, war ich Laktatgeflutet und bereits komplett breit. Nachdem ich dann aber den Mount „Jever“Rest erklommen und die erste Halle verlassen hatte konnte ich, erstens einen Gang runter schalten und zweites wieder zu Atem kommen. Im Verlauf der Strecke ging es dann über zahlreiche Treppen, durch Sandfelder,P1060245 Geröllhügel, über Baumstämme (sowohl quer als auch längs) und natürlich auch durch ein Schneefeld. Alles konnte aber gut gelaufen werden und eh man sichs versah war man auch schon wieder in Halle eins und am Beginn der zweiten Runde. In den Reihen der Frontrunner schlug ich mich ganz passabel und Thomas Sambale war zu Beginn von Runde zwei dann doch ein wenig irritiert dass ich schon, bzw. überhaupt, auf ihn aufgelaufen war. Nach 26:51 war ich im Ziel und damit 14er bei den MasterMen. Gleichzeitig war ich damit für die erste Mannschaft für die Staffel am Sonntag qualifiziert. Dort hätten wir eigentlich mit Dieter Baumann zusammen Laufen sollen, der wäre wirklich gern gekommen, war aber leider krank. Egal dann sollten wir die Kohlen halt ohne ihn aus dem Feuer holen. Gesagt getan. Jeder von uns gab sein Bestes und so wurden wir Sieger mit der Mixed Staffel. Unsere zweite Mixed Staffel verpasste nur knapp das Podest und belegte damit einen klasse Rang Vier.

Auf dem Podest war auch Asics gleich zwei Mal. Zum Einen bekam der Gel-Fujielite als auch die neueste Lightjackt den Trail Award 2013 von Runners World verliehen. Hier unsere drei Damen vom WE (von li, Joycee, Sandy und Anke) P1060256

Alles in allem waren das zwei tolle Tage, alle in der Truppe hatten ihren Spaß und auch die erbrachten Leistungen konnten sich durchaus sehen lassen. Plan B hat einmal mehr ein tolles Event auf die Beine gestellt und ich freue mich jetzt schon auf den „Keep on Running“ im April in Alzenau.

Jetzt gehts erst mal in die Trainingslager und wenn ich meine Rad Leistung weiterhin steigern kann sollte das ein erfolgreiches Jahr werden.

So long Manni

Vollgas!!!

Und eh man sich`s versieht ist der Januar auch schon wieder rum. 2013 wird wieder mal ein sehr aufregends Jahr. Los ging`s gleich mit einer sehr motivierenden Nachricht: Auch 2013 wurde ich wieder ins Team der Asics Frontrunner berufen. Unsere kleine Gemeinschaft wächst immer mehr zusammen, allerdings kommen jedes Jahr auch „Neulinge“ hinzu. Dafür müssen freilich auch so manche alt eingesessene Frontrunner weichen. Ich darf aber ein weiteres Jahr mitspielen und eine der Regeln besagt als Multiplikator schon mal seine Treue zu beweisen.

Tu ich natürlich gern. Guckt ihr hier:

ASICS – Better Your Best

Wenn du auch den Drang und die Leidenschaft zur permanenten Verbesserung und das Erreichen von individuellen Zielen hast:

http://www.youtube.com/watch?v=D7AwJsnk-5A&feature=player_embedded#t=0s

Außerdem hat Asics die Beta Version eines kostenfreien Trainingstagebuchs/plans ins Netz gestellt. Unter My asics.de könnt ihr euch das Ganze gern mal anschauen. Sensationell finde ich die Routenplanung. Wer mal ohne Garmin und Co läuft kann hier sehr genau seine Streckenlänge bestimmen.

Apropos Lauftraining. I´m back….:-) Bremste mich noch im Dezember hartnäckig meine rechte Achillessehne aus, sind mittlerweile (fast) alle körperlichen Wehwehchen eliminiert. Überhaupt bin ich inzwischen wieder voll im Ironmanvorbereitungsmodus angekommen. Motiviert bis zum sonstwas gehts wieder mächtig in die Vollen. Und wie heißt`s so schön: Das Glück liegt gleich hinter dem Schmerz. Die Rolle ist zwischenzeitlich mein bester Freund On the Roll IMG_1451 (2)  und bei 0°C mit dem Crosser durch die Gegend zu hoppeln kann mich 2013 auch nicht mehr schocken. Letzte Woche kam ich gar auf 16 Stunden Training inklusive meines ersten 10er´s seit Langem. Und mit den 38:00, ohne jegliches Tempotraining und lediglich knapp 200 km im Januar, war ich dann auch sehr zufrieden.

Wie`s weitergeht? Hoffentlich so wie es angefangen hat. Klar, das große Ziel dem sich alles Andere unterordnet ist der Ironman Frankfurt am 07.07.2013. Die 09:30 sollen fallen und damit die Hawaii Quali hoffentlich auch im Sack sein. Bis dahin gibt es aber neben dem Training auch noch diverse Aufbauwettkämpfe zu bestreiten. As you know: „Erfolgshunger ist kein Dickmacher“. Am 23/24 Feb starte ich beim Eco Indoor Trail in Dortmund. Die besten drei Frontrunner am Samstag, dürfen dann am Sonntag mit Dieter Baumann in der Staffel starten, schaun mer mal…

Anfang März gehts dann für 10 Tage nach Malle ins Trainingslager. Kaum zwei Wochen zu Hause fahre ich dann noch mal als Laufcoach mit unseren TSG Schwimmern nach Bremerhaven ins Trainingslager Nummer 2. Dort werde ich dann intensiv Laufen und Schwimmen auf dem Programm haben.

Nach dem Rodgauer Osterlauf steht dann der Würzburg Marathon im Programm. Zusammen mit Uwe und Jogi wollen wir dort den Bayr. Mannschaftsmeistertitel im Marathon (M45, ja ich bin jetzt einer der „jungen“ Alten) abräumen.

Als Vorbereitung für Frankfurt soll dann der Moret Triathlon nach über einem Jahr Tria Abstinenz die Rückkehr in die geliebte Sportart darstellen. Außerdem habe ich mit dem Wettkampf noch eine Rechnung offen. Seinerzeit, bei meiner Mitteldistanzpremiere, überholte mich ein baumwollbesockter Radler mit Körbchen hinten drauf. Da wollte ich das Ganze schon wieder an den Nagel hängen. Es kam bekanntlich anders….

Nach meiner Trans Alpin Premiere vom letzten Jahr habe ich natürlich Blut geleckt. Daher kommt mir der Drei Tages Event ab Alzenau sehr gelegen. Beim http://www.keep-on-running.com/ gilt es mein Trainingsrevier des letzten Jahres so schnell wie möglich zu erkunden. Da bin ich natürlich dabei. Und da ich beim Hypolauf seit Beginn meiner sportlichen Laufbahn noch nicht gefehlt habe, ist der Termin natürlich ebenfalls dick im Kalender markiert.

So das soll es mal wieder gewesen sein, allen Lesern meines Blogs wünsche ich ebenfalls nur das Allerbeste beim Erreichen eurer gesetzten Ziele und immer dran denken: Draußen spielen. So wie früher…

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Rückblick 2012 – kurz

Da letztes Jahr wahrlich nicht mein Bestes war halte ich mich auch nur kurz damit auf.

Frohen Mutes gab ich gleich zu Beginn wie üblich Gas und wurde schon Mitte Januar von heftigsten Zahn/Gesichts-Schmerzen wieder eingebremst. Das zog sich bis Ende April hin. Da hatte ich mich inzwischen von meinen 4 Weisheits + einem Backenzahn (der war wohl von Anfang an der Übeltäter) verabschiedet.

In der direkten Folge (drei Tage später) ereilte mich dann völlig überraschend das Sulcus Ulnaris Syndrom mit dem Ausfall und Sensorikstörungen in der rechten Hand (kleiner und Ringfinger). Nach OP und allen möglichen Arztbesuchen ist leider seitdem immer noch keine Besserung eingetreten. Allerdings habe ich mittlerweile gelernt damit halbwegs normal zu leben, und sind wir mal ehrlich, es könnte einem Schlimmeres widerfahren.

Damit aber auch genug zu meinen charakterbildenen Erlebnissen des letzten Jahres, was gabs denn so aus sportlicher Sicht.

Erstes Highlight war ein zweitägiger Dreh in Berlin. Zusammen mit vier weiteren Asics Frontrunnern fungierte ich als Statist für ein paar kleine Clips (00:51) die auf der Asics Homepage und auf Sport 1 zu sehen waren. Hauptdarsteller war Dr. Matthias Marquart der Informatives rund ums Laufen zu erzählen hatte. Klasse Erfahrung und ein paar nette Tage in Berlin.

Ein weiteres tolles Wochenende hatte ich ebenfalls Asics zu verdanken. Beim Neusser Sommernachtslauf war ich als einer von ca. 30 Frontrunnern mit am Start. Wir wurden rund um betreut und da Asics der Hauptsponsor war hatten wir schon einen kleinen Promi Status. Neben einem Besuch im Headquarter von Asics, inklusive des Werksverkaufs der extra für uns mal Samstags geöffnet wurde, und normalerweise nur den Angestellten Einlass gewährt, gabs jede Menge neue Bekanntschaften die an der Hotelbar bis nachts um halb zwei vertieft wurden…

Der „Big Fish“ freilich war der Trans Alpine Run. In 8 Tagen 320 km und 15000 Höhenmeter. Unbeschreiblich!!!

Beim Frankfurt Marathon gabs dann den versöhnlichen Jahresabschluss der Asics Frontrunner 2012. Quasi ohne Training (Achillessehnenreizung von den Alpen) konnte ich immerhin noch ne 2:55 laufen.

Da in diesem Jahr wieder große Taten auf mich warten, war ich dann im Dezember noch mal eine Woche auf Fuerteventura um gleich mal richtig ins Wintertraining zu starten. Bei besten Bedingungen konnte ich in Summe 30 Stunden trainieren was so mancher Tria Profi auch nicht besser macht…mit Andi Böcherer

Damit war`s das aber auch, in den nächsten Tagen folgt dann der Ausblick für 2013. Nur schon mal vorneweg: Ich bleibe auch in 2013 Asics Frontrunner und freu mich darüber wie Bolle…

Also immer schön am Ball bleiben

Manni

Neues von der „Kralle“…

Hier mal wieder ein „update“ bezüglich meines Gesundheitszustandes. Nachdem ich am 18.07.2012 in der Uni Klinik in Frankfurt operiert worden bin, stellten mir die behandelnden Ärzte und Professoren eine baldige Verbesserung meiner motorischen Fähigkeiten in Aussicht. Gleich vorneweg, darauf warte ich bis heute. Die Sensorik würde wohl sehr lange brauchen bis sie wieder (wenn überhaupt) wie früher wäre. Gestern war ich dann zur Nachuntersuchung in Frankfurt. Nach der obligatorischen Nervenleitgeschwindigkeitsmessung machten der Prof und der Doc ziemlich betröppelte Mienen. Der Amplitudensprung sei nach wie vor da. Was so viel heißt wie, dass die OP ziemlich nix gebracht hat… Man riet mir zu Geduld und Gelassenheit.

Die habe ich mittlerweile schon. Trotz des Handicaps bin ich ja über die Alpen gelaufen. Mit dem Radeln und Schwimmen habe ich auch schon wieder angefangen und mit gewissen Einschränkungen geht eigentlich alles wieder ganz gut. Immerhin konnte ich an Arnd`s Füssen die 1000m schon wieder in 17:25 schwimmen. Mit meinem neuen Crosser ging`s schon zwei Mal in den Wald und auch die Rolle erfreut sich wieder steigender Benutzungsdauer.

Das Laufen gestaltet sich derzeit allerdings noch recht schwierig. Die in den Alpen zugezogene Reizung meiner rechten Achillessehne lässt eigentlich kein Training zu. Dafür waren die 1:22:02 beim Aschaffenburger Halbmarathon mehr als überraschend für mich. Die ersten 10 hatte ich keinerlei Beschwerden erst ab der Hälfte fing meine Sehne an zu meckern. Allerdings war der Schmerz zu keiner Zeit sehr heftig da ich sonst auch ausgestiegen wäre. Und genau so werde ich auch beim Frankfurter Marathon an den Start gehen.

Warum ich dort laufe? Weil das mit das schönste Event des Jahres wird. Zumindest aus Sicht eines Frontrunners. Am Samstag treffen sich ca. 60 Frontrunner am Asics Stand und Abends geht’s gemeinsam ins Mövenpick zum Essen, Plaudern, Ehren und dem gemeinsamen Taktik besprechen für den Sonntag. Da ich ja nun dann den Marathon quasi ohne einen einzigen „Langen“ laufen werde bin ich selbst mal gespannt, ob und wenn, wie der dann geht. Sollte allerdings eine Frontrunner Staffel aufgrund eines Ausfalls drohen zu platzen, habe ich mich angeboten anstellen der kompletten 42 dann das Team zu ergänzen.

Wie das Ganze dann ausgeht erfährt der interessierte Leser hier an gleicher Stelle.

Soviel mal von mir hier noch ein Nachtrag zum Trans Alpine Run…

https://vimeo.com/50197062/

Aloha Manni

Gore-Tex Transalpinerun 2012

Wie fängt man jetzt so einen Erlebnisbericht an? Vielleicht einfach mal mit dem Wichtigsten vorneweg: Es war einfach nur traumhaft, klasse, sensationell, toll, unbeschreiblich beeindruckend. Obwohl nun schon drei Tage vergangen sind könnte ich immer noch mit Superlativen um mich werfen. In meiner sportlichen Vita habe ich ja schon so einige Höhepunkte erlebt. Der Transalpine war aber anders, als alles bisher vollbrachte.

Los ging s am Freitag dem 31.08. mit der Anreise nach Ruhpolding. Stefan Schlett und ich fuhren gemeinsam mit Mario Höllstin und Michael Schillinger   zur Abholung der „Startunterlagen“. Bereits dort zeigte sich die Professionalität der Organisation durch den Veranstalters „Plan B„. Neben der obligatorischen Startnummer und diversen „Goodies“ gab es eine riesige 130Liter fassende Salomon Reisetasche (wasserdicht und mit Rucksacktragegurten).  In der hatte mein komplettes Gepäck Platz. Beschriftet war jede Tasche mit der Startnummer, in meinem Fall die 264/2. Dadurch wußte man immer welche Tasche die deine war. Die Verbringung der Taschen von einem zu andern Etappenort war fast immer gleich. Da die meisten Etappen morgens um 08:00 Uhr gestartet wurden hatten die Taschen fertig gepackt um 06:30 Uhr in der Lobby deines Hotels zu stehen. Irgendwann kam dann ein Shuttlebus, holte die Taschen, und wenn Du dann ca. 10 Stunden später in deiner nächsten Unterkunft ankamst, wartete dein Gepäck schon.

Mein Gepäck hatte es da, im Gegensatz zu mir, sehr viel einfacher dorthin zu kommen. Der Tagesablauf stellte sich für uns Teilnehmer in etwa so dar: Da sich Stefan morgens in aller Ruhe vorbereiten wollte, klingelte unser Wecker in der Regel um 05:00 Uhr. Frühstück ab 06.00 Uhr. Da haben wir dann schon mal kräftig „getankt“ wollten doch die nächsten  6 – 8 Stunden zu Fuß zurückgelegt werden. Zwischen 07:15 Uhr und 07.45 trafen wir dann im Ziel/Startareal ein. Kurzer Smalltalk mit Helmut, Jürgen, Mario und Michi, Flaschen und Gel auffüllen (Gel gab s nicht in Beuteln sondern in einer 10 Liter Kanne mit Spender, jeder Teilnehmer bekam ein Gelfläschchen und so wurde massiv an Müll gespart…) wenn nötig kurzer Besuch im Rescue-Bereich zum tapen und ab in den Startblock. Kurz vorm Start versetzte uns dann AC/DC mit Highway to Hell in die richtige Stimmung und pünktlich um 08:00 Uhr gingen dann nach und nach ca. 600 grinsende Bergziegen auf ihre tägliche Reise.

Da ich keine Ahnung hatte wie ich einen 8tägigen Etappenlauf verdauen würde, gingen Stefan und ich das Rennen erst mal sehr verhalten an. Die Atmosphäre im hinteren Teil des Feldes war dann auch dementsprechend entspannt. Anhand der Flaggen auf den Startnummern konnte man die Teilnehmer/innen recht schnell der passenden Nationalität zuordnen. OK, da gab s dann auch schon mal einen Hösbacher „Spanier“. Seit 20 Jahren ausgewandert…Neben der sportlichen Ertüchtigung, konnte man so ganz nebenbei seine Englisch Sprachkenntnisse wieder aufbessern. Und gleichzeitig überprüfen wie es um die sprachlichen Fähigkeiten von Spaniern, Holländern, Südafrikanern, Brasilianern, Portugiesen oder Italienern bestellt ist. Insgesamt waren 33 Nationen am Start, wobei nach den Deutschen die Spanier mit rund 100 Teilnehmern am stärksten vertreten waren.

Auf jeder Etappe gab es immer mindestens 3 Verpflegungsstellen. Dort gab es alles was das Ausdauerherz begehrt. Von warmem Tee und Suppe, Wasser, Iso, Gel, gesalzenen Tomaten, Gurken, Käse, Salami, Brot, Bananen, Melonen, Orangen, Kuchen, Nüsse, Trockenobst bis zum Energieriegel, konnte da jeder so seinen Vorlieben frönen.

Zum Rennen:

Wer die genauen Streckenverläufe und Daten sehen will schaut am Besten hier.

Etappe 1: Da die erste Etappe gleichzeitig die längste darstellte und für mich erstmals mit 49,6 km die Marathondistanz überschritten wurde sind wir erst mal locker losgetrabt. Nach ersten bleibenden Eindrücken und müden Beinen waren wir 07:46 h später im Ziel in St. Johann. Damit waren wir in unserer Wertungsklasse (Master Men 80 – 100 Jahre) auf Platz 64 von 79 Teams. Im Ziel in Sexten hatten wir uns dann bis auf Platz 43 vorgearbeitet. Allerdings haben es auch nur 49 in unserer Klasse geschafft…

Etappe 2: Im Vorfeld machte diese Etappe den Eindruck sich erst mal erholen zu können. Mit knapp 33km stand ja schließlich die kürzeste Etappe der Tour an. Allerdings stellte sich der Klettertrail als anspruchsvoller dar, als wir erwarten konnten. Direkt nach dem Start in St. Johann führt die Route extrem steil und teilweise exponiert auf den Wilden-Kaiser-Steig und in einem permanenten Wechsel von steilen Auf- und Abstiegen bis zur Gaudeamus Hütte unterhalb der Südwände der Kaisergipfel. Von dort sieht man bereits den nächsten langen Aufstieg auf den Astberg oberhalb von Going, über den zuerst Reith und danach das Etappenziel Kitzbühel erreicht wurde.

Etappe 3: Bei der „Königsetappe“ mit insgesamt 2258 Höhenmetern im Aufstieg und nicht weniger herausfordernden 2147 Höhenmetern im Abstieg bewies unser Streckenchef Wolfgang „Wolfi“  Pohl  einmal mehr sein Händchen für atemberaubende Strecken. Als staatlich geprüfter Bergführer zeigte er auch als Moderator jeden Abend seine Professionalität beim Streckenbriefing, und gab uns neben den zu erwarteten Wetter/Temperaturprognosen immer auch schon mal einen Hinweis auf die anstehenden Highlights der Etappe. Dort erwarteten uns der Aufstieg zum Hahnenkamm über die berüchtigte Streif und ein Ausblick auf die Venedigergruppe.

Etappe 4: Am vierten Tag ging`s über den Alpenhauptkamm der Tauern mit der 2667 Meter hohen Birnlücke über den höchsten Punkt des Gore-Tex® Transalpine-Runs 2012. Da hatten wir dann auch wenigstens mal ein bisschen Schnee.

Etappe 5: Geil

Da sich meine Muskeln mittlerweile an die Belastung gewöhnt hatten ließ ich es auf dieser Etappe beim Bergab Laufen mal so richtig rollen. Machte einen Heidenspaß bescherte mit allerdings auch einen blutunterlaufenen großen Zehennagel. Den ließ ich mir tags drauf vorm Start vom sehr freundlichen Rescue Team anbohren und als mein Nagelbett dann genauso entspannt wie ich war gings auch wieder deutlich besser…(Bilder erspar ich euch)

Etappe 6: Bei dieser Etappe von Sand nach St. Vigil konnten wir vom Kronplatz aus das erste Mal einen Blick auf die Dolomiten werfen. Das Wetter wurde auch immer schöner und die 20°C kamen so langsam in Reichweite…

Etappe 7: Die tat wohl am Meisten weh. Wer jetzt noch keine Schmerzen hatte hat geschummelt. Bei mir waren es die Knie und die rechte Achillessehne. Darum reihte ich mich auch das erste Mal in eine der Schlangen ein, um mir diverse Tapes an Knie und Versen anbringen zu lassen. Damit ging´s dann gleich viel einfacher über die knapp 42km und 2000 HM. Die konnten mich jetzt sowieso nicht mehr nervös machen….

Etappe 8: Auf nach Sexten! Mit einer atemberaubenden Schlussetappe ging es am letzten Tag nochmals vorbei an den Drei Zinnen.

Da ich immer noch gut drauf war und die Schmerzen irgendwohin verschwunden waren (jedenfalls die meiste Zeit) gönnte ich mir beim letzten Abstieg noch mal einen Downhillrun. Da kommt man sich dann vor wie ein junger Hüpfer. Wie so was bei mir ausschaut seht ihr hier!

Die letzten Kilometer kommt dann fast so was wie Schwermut auf. 8 wundervolle Tage finden ihr Ende und man kann sich gar nicht vorstellen am nächsten Tag nicht wieder Laufen zu sollen. Natürlich genießt man auch den Beifall von immer häufiger auftauchenden Fußgängern und Wanderern die dich mit ungläubigen Gesichtern und voller Bewunderung, meistens mit lachenden Gesichtern anschauen. Der ein oder Andere wird natürlich auch gedacht haben: „Die sind doch wohl völlig bekloppt“ aber das war uns ziemlich egal.

Im Ziel mit Petra; Judith und Stefan:

Was für eine Woche!!! Jedem der mal was ganz Besonderes erleben möchte kann ich den Gore-Tex Transalpinrun nur wärmstens empfehlen. Und man muss gar nicht so viel vorher trainieren wie man das erwarten würde. Einzige Grundvoraussetzung aus meiner Sicht ist eine gewisse Schwindelfreiheit. Der Rest ist machbar und wehtun wird`s sowieso, egal ob man schnell oder langsam unterwegs ist. Aber auch das gehört dazu. Für mich war das jedenfalls definitiv nicht der letzte Auftritt in den Bergen. Damit ende ich mal an dieser Stelle. Natürlich gäbe es noch jede Menge mehr zu berichten, von den Bildern des Tages, den Heroes of the day, den „Puschelboys“, Uta der „Chefin“, Gastläufern und und und. Wer das alles wissen möcht darf sich gern mit mir unterhalten, dann aber bitte live und in Farbe 🙂

Geschafft….

Ich bin wieder da!!! Eine sensationelle Woche liegt hinter mir. Bericht folgt in den kommenden Tagen…. Geil war`s!

Auffi geht`s…..un Obi aa

Nun ist`s also endlich so weit. Morgen geht es jetzt tatsächlich auf nach Ruhpolding, wo am Samstag um 07:00 Uhr der Startschuss zum 8`ten GoreTex Trans Alpine Run fällt. Zusammen mit Stefan Schlett heißt es ab dann 8 Tage lang täglich zwischen 36 und 49 km in der Horizontalen und ca. 2000 Höhenmetern zurückzulegen.

Meine Vorbereitung war alles Andere als perfekt. Nachdem mein Jahr mit undefinierten Gesichts/Zahnschmerzen begann, folgte am 25.April ein Sulcus Ulnaris Syndrom. Da mir kein Arzt sagen konnte ob mir das Laufen schadet machte ich nur sehr eingeschränkt Sport.

Naja, vor 6 Wochen wurde ich dann operiert und hoffte auf eine baldige Besserung der Symptome. Die gibt s leider noch nicht, soll heißen alles beim Alten trotz OP. Rechte Hand nur sehr beschränkt einsatzfähig. Laufen tu ich aber schon 8 Wochen wieder regelmäßig. Mit einer Woche OP Pause. Dass das natürlich keine angemessene Vorbereitung für solche ein Event ist versteht sich von selbst.

So jetzt aber genug gejammert. Immerhin bin ich ja kein Anfänger und wenn ich erst mal im Rennen bin hör ich so schnell nicht auf. Ich freu mich auf sensationelle Gebirgsmomente und ein Erlebnis dass dann hoffentlich von Tag zu Tag an Intensität zunimmt. Klar, ganz so einfach wie ein Ironman wirds wohl nicht, aber hey, endlich mal kein Blick auf die Uhr…

Also in diesem Sinn, Hals und Beinbruch oder auch Berg Heil…

Bis bald

Manni

am Strand von Menorca

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